Fehlerlokalisierung im Niederspannungsnetz

Die wachsende Transparenz im Niederspannungsnetz ermöglicht es unter anderem transiente Vorgänge hochauflösend aufzuzeichnen. Somit wird es denkbar, mit geeigneten Algorithmen die Fehlerstelle im Störungsfall zu lokalisieren, wie es heute nur auf höheren Spannungsebenen gemacht wird. Die Kosten für die Suche nach der Fehlerstelle und die Interventionszeiten der Netzbetreiber könnten somit gesenkt werden und damit wird ein Mehrwert geschaffen.

Im ersten Schritt soll der Student im Rahmen seiner Arbeit die bestehenden Fehlerortungsalgorithmen auf deren Anwendbarkeit im Niederspannungsnetz untersuchen und eine Evaluation vornehmen. Im zweiten Schritt soll ein geeigneter Algorithmus implementiert und mittels simulierter Daten getestet werden. Zudem sollen Versuche im ewz Labor durchgeführt werden, um echte Messdaten zu gewinnen.

Art der Arbeit

25% Theorie, 25% Evaluation, 50% Umsetzung und Simulation

Voraussetzungen

Kenntnisse über elektrische Verteilnetze, Signalverarbeitung

Aufwand

Masterarbeit für 1 Person