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Sehr geehrte Damen und Herren
In der EU fallen pro Jahr ca. 8’000 Fussgänger und Radfahrer dem Strassenverkehr zum Opfer. Um diese besser zu schützen und um den Autofahrer im dichter werdenden Verkehr zu unterstützen, entwickeln die Automobilhersteller mit ihren Zulieferern Fahrerassistenzsysteme. Diese verfolgen auch bei widrigen Umweltbedingungen wie Regen, Schnee und Gegenlicht permanent die Fahrspur, messen Bewegungen und Distanzen oder erkennen Fussgänger in der Dunkelheit. Um die Unfallrate mit Hilfe von Computer Vision zu senken, müssen die eingesetzten Algorithmen extrem robust sein, denn schon oft hat in der Realität versagt, was unter Laborbedingungen bestens funktionierte. Im spannenden Vortrag von Herrn Dr. Gehrig werden Richtungen aufgezeigt, mit welchen Mitteln diese Hürden überwunden werden können.
Sollen diese aufwändigen Bilderkennungsalgorithmen in Millionen von Fahrzeugen eingebaut werden, spielt die kostengünstige Implementierung eine entscheidende Rolle. Am Beispiel der Stereo-Bildverarbeitung zeigen wir, wie aus einer ersten Idee ein serienreifes, kostengünstiges FPGA-System entwickelt wird. Eingebaut im Fahrzeug könnte es schon bald auch Sie unterstützten.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch am 4. November 2009 und einen interessanten Erfahrungsaustausch.
Programm
17.00 Begrüssung Prof. Dr. Anton Gunzinger
Unternehmer, Supercomputing Systems AG 17.15 Referate
Computer Vision am Limit am Beispiel vom FahrerassistenzsystemDr. Stefan Gehrig
Daimler AG Von der Idee zur Serienumsetzung im FPGA18.15 Apéro
19.30 Ende
Anmeldung: per E-Mail an info@scs.ch oder Tel. 043 456 16 00
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