Die Eventtabelle besteht aus einem eindimensionalen Datenfeld der
Höhe des Bildes. Dabei entspricht jedes Element der
Eventtabelle einer Zeile des Bildschirms. In diese Elemente werden nun
Zeiger auf die Events dieser Bildschirmzeile eingetragen. Treten
mehrere Events auf der gleichen Zeile auf, werden sie in X-Richtung
einfach verkettet sortiert. Ausnahmen bilden Punkte, die oberhalb und
unterhalb der Bildschirmgrenzen liegen. Punkte unterhalb sind einfach
zu behandeln: sie können ignoriert werden. Die Punkte oberhalb der
Bildschirmgrenzen lassen sich in zwei Gruppen aufteilen: diejenigen,
deren Nachbarpunkte innerhalb ihrer Polygone ebenfalls oberhalb der
Bildschirmgrenze liegen, können auch ignoriert werden. Die Punkte jedoch,
deren Kanten zu ihren Nachbarn durch die obere Bildschirmgrenze
zerschnitten werden, müssen durch Punkte auf der oberen
Bildschirmgrenze ersetzt werden (klippen). Neben Punkten können
auch Überschneidungen zweier Kanten auf dem Bildschirm einen Event
auslösen, diese Events werden im folgenden Pseudoevents genannt. Abbildung 2.2
zeigt den Pseudocodes eines Algorithmus zur Erstellung dieser
Eventtabelle. Unseren implementierten Algorithmus zeigt Abbildung
5.19 auf Seite
.
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Abbildung 2.2: Pseudocode des Erstellen der Eventtabelle