Als ökologischer Vorreiter stellt isofloc seit 1982 hochwertige Wärmedämmungen aus recyklierten Tageszeitungen her. Sowohl bei Altbausanierungen als auch im Neubau ermöglicht das Einblasen der Zelluloseflocken eine lückenlose und damit sehr effiziente Wärmedämmung.

Robofloc befüllt automatisch vorgefertigte Holzelemente (Bild rechts: rekonstruierte Aufsicht) mit isofloc Dämmmaterial.

Im Elementbau verfolgt isofloc eine innovative, anwenderorientierte Rationalisierung: Sie hat den Befüllautomaten robofloc entwickelt, welcher die Zelluloseflocken halbautomatisch in industriell gefertigte Holzbauelemente einbringt. Auch bestehende Fertigungsstrassen sollen mit dem Automaten einfach nachgerüstet werden können. Eine hohe Qualität der Einbringung kann dabei nur dann erreicht werden, wenn die Einblaspositionen auf den Holzbauelementen genau definiert sind. Die oben offenen Elemente werden jedoch zum Teil nicht ausgerichtet und in beliebiger Reihenfolge auf Rollenbahnen angeliefert.

Um ihrem Qualitätsanspruch gerecht zu werden, hat isofloc zusammen mit SCS ein Kamerasystem entwickelt, das mit Lasern die Holzbauelemente dreidimensional scannt: Form und Position der Elemente werden so in hoher Auflösung vermessen. Die präzisen 3D-Daten erlauben eine akkurate, geometrische Modellierung der Fächer: Anzahl und Position der Ecken, Seitenlängen, Fächertiefe und Aussparungen in den Wänden werden bestimmt. Das System erkennt auch Felder, die nicht gefüllt werden dürfen und verhindert so das unerwünschte Austreten von Dämmflocken. Danach werden die einzelnen Einblaspositionen bestimmt, angefahren, und das Element gemäss den berechneten Einblasdaten gefüllt.

Das Kamerasystem erlaubt eine reproduzierbar hohe Qualität der Einbringung von Zelluloseflocken in industriell hergestellte Fertigbau-Elemente, unabhängig von Software-Schnittstellen, wie z.B. zu CAD Konstruktionsprogrammen und unabhängig von bereits bestehenden Investitionen des Produzenten.

Die Ferag AG ist ein führender Anbieter von Förder- und Verarbeitungstechniken für Printmedien. Ferag suchte eine Lösung zur Überwachung und Optimierung verschiedener Prozesse in ihren Anlagen. Das Team von SCS entwickelte dafür eine Rechnerplattform basierend auf einem mit uClinux betriebenen, digitalen Signalprozessor Analog Devices BlackFin DSP. Der CMOS-Sensor von Aptina eignet sich speziell für bewegte Szenen und garantiert eine lange Verfügbarkeit. Die Rechnerplattform kommuniziert direkt über parallele I/Os (24V), Ethernet oder EtherCat mit der Steuerung. Das offene Software-Framework erlaubt die effiziente Implementierung der heutigen und die Erweiterung auf zukünftige Aufgaben.

Das Ferag QualiEye vor einem Unidrum Fördersystem

Die ‚Machine Vision‘ – Lösung von SCS ermöglicht die automatische Erkennung von falsch eingelegten Bögen und hilft dadurch, grosse finanzielle Schäden und Verspätungen in der Printproduktion zu vermeiden. Dank günstiger Herstellkosten kann die Rechnerplattform grossflächig eingesetzt werden. Zudem kann bei der Konstruktion der Maschine auf mehrere Stellmotoren und Lichtschranken verzichtet werden, da die Bildverarbeitungslösung automatisch und ohne mechanische Anpassungen mit verschiedenen Formaten umgehen kann.

Die pharmazeutische Suche nach Wirkstoffen gegen Krankheiten wird dank enormer Fortschritte im Bereich Mikrobiologie, Chemie, Mikroskopie, Prozessautomatisierung und Computerwissenschaften immer wieder revolutioniert. Mithilfe von robotergestützten Hochdurchsatzverfahren wie dem High-Content-Screening (HCS) können heute Hunderttausende von Substanzen und Molekülaktivitäten innert kürzester Zeit analysiert werden – vollautomatisch, quantitativ, und direkt in der Zelle, dem eigentlichen Einsatzort der potenziellen Wirkstoffe. Heutige HTS Systeme erreichen Durchsatzraten von 100’000 bis 200’000 Proben pro Tag, was insbesondere  an die Bildverarbeitungs- und Bioinformatik-Software enorme Anforderungen stellt.

Konzept

Mit Fokus auf die schnelle und flexible Prozessierung von komplexen mikro-spektroskopischen Datensätzen (z.B. multidimensionale HCS Bilder) entwickelte SCS ein computergestütztes Programm: der µSpec DP «Mikro-Spektroskopie Datenprozessor»

Eigenschaften

  • prozessiert sowohl einzelne wie auch tausende von mikro-spektroskopischen Bildern manuell, resp. vollautomatisch
  • identifiziert spezifische zelluläre Strukturen, z.B. Nuclei, Cytoplasm, Membranes, Speckles
  • analysiert die struktur-assoziierten molekularen Signale
  • persistiert die Resultate auf Einzelzell-Niveau
  • kann durch Parallelisierung signifikant beschleunigt werden (mehrere Computer, Grafikkarten)

Ansprechsperson bei SCS
Christof Bühler

Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega bringt rasche und professionelle medizinische Hilfe aus der Luft und unterstützt Menschen in Notlagen. Im Rahmen des Grossprojektes REMICO (Rega Mission Control) ersetzt die Rega die bestehende Infrastruktur durch ein integriertes Einsatzleitsystem mit einem modernisierten Funknetz. SCS entwickelt und erweitert die Komponenten des neuen Funksystems.

Die Rega betreibt ein eigenes Funknetz zur Führung ihrer Helikopter und zur Zusammenarbeit mit der Alpinen Rettung Schweiz (ARS). Das Funksystem der Rega besteht aus den zentralen Funkkomponenten, den Funkarbeitsplätzen, den 42 Fixstationen sowie der Funkausrüstung der Helikopter und Handfunkgeräte. Der Funkarbeitsplatz ermöglicht die Verwendung des Funksystems auch ohne das Einsatzleitsystem.

Die zentralen Funkkomponenten sind hoch verfügbar ausgelegt und werden zusammen mit den Funkstationen permanent überwacht. Die zentralen Komponenten erlauben einen Parallelbetrieb der bestehenden und der neuen Funkstationen. Sie ermöglichen somit eine nahtlose Migration.

Die Dienstleistungen von SCS für das Projekt REMICO umfassten:

  • Gesamtkonzept, Technologie-Evaluationen
  • Erstellung einer Migrationsstrategie für einen unterbruchfreien Umbau des Funksystems
  • Entwicklung der Software der Funkstationen
  • Entwicklung und Anbindung zentraler Server-Komponenten auf VoIP-Basis an das Einsatzleitsystem
  • Entwicklung und Zertifizierung einer Avionik-Komponente zur Funkbedienung
  • Bereitstellung von Bedienungs-, Test- und Schulungsinfrastrukturen

Viasuisse ist die Schweizer Verkehrsinformationszentrale mit Sitz in Biel. Eine dreisprachige Redaktion veredelt verschiedenste Datenquellen zu hochwertigen Verkehrsinformationen, welche über unterschiedliche Kommunikationskanäle verbreitet werden.

Die linke Fahrbahn ist zu 95% frei, die rechte im Feierabendverkehr nur zu 15%.

Viasuisse wertet im Hinblick auf die Verkehrssituation umfangreiches Bildmaterial aus und pflegt die Ergebnisse in ihr Produktionssystem ein. Sie wünscht eine Optimierung dieser Prozesse. Dazu bedarf es einer automatischen Bildanalyse und einer Integration der Resultate in das bestehende Arbeitsschema ohne Medienbrüche.

Viasuisse hat gemeinsam mit SCS einen innovativen Weg gefunden, wie mit Bildmaterial aus unterschiedlichsten Quellen Verkehrszustände wie Staus oder stockender Verkehr automatisch und zuverlässig erkannt, und effektiv in den bestehenden Arbeitsfluss eingebunden werden können.

Einbindung der automatischen Stau-Erkennung in den Arbeitsprozess des Redaktionsteams

Die skalierbare Plattform zur automatischen Bildauswertung und Generierung von mandantenabhängigen Verkehrsmeldungen verwaltet auch die Kamerastandorte inklusive Meta-Informationen wie Georeferenzen. Durch den zentralen Betrieb werden Betriebskosten eingespart, da sie auf mehrere Parteien verteilt werden können.