SRF_WP_20140203_001Das Trafficsystem Proteus des Schweizer Radio und Fernsehens SRF ist eine Erfolgsgeschichte. Seit mehr als 10 Jahren wird die detaillierte Programmplanung der Sender SRF1, SRFzwei und SRFinfo mithilfe dieses Werkzeugs durchgeführt.

Proteus wurde von 1998-2002 durch SCS konzipiert und umgesetzt. Zu diesem Zeitpunkt arbeiteten die verschiedenen Redaktionen von SRF mit unterschiedlichen Methoden zur Vorbereitung ihrer Sendungen auf die Ausstrahlung

 

Herausforderung

Mit Proteus sollte ein System geschaffen werden, welches die Redaktionen bei ihrer Arbeit unterstützt und gleichzeitig zu einer effizienteren Zusammenarbeit durch die Einführung einheitlicher Arbeitsprozesse führt.

Lösung

In einer Konzeptphase wurde gemeinsam mit rund 30 Redaktionen die Funktionalitäten des Trafficsystems Proteus identifiziert, die anschliessend von SCS realisiert wurden.

Dieses umfasst u.a.:

  • Verwaltung und Management von:
    • Beiträgen von Magazinen wie beispielsweise Kassensturz, Aeschbacher, Einstein etc.
    • Informationen zu mitwirkenden Moderatoren, Gästen, Schauspielern, Regisseuren u.v.m.
    • Einkaufsverträgen für Filme und Serien.
    • Lizenzen für die Ausstrahlung von Fremdproduktionen, sowie zusätzliche Rechteinhaber bei Eigenproduktionen.
  • Export von Beschreibungen und Bildern für die Publikation auf der SRF-Website, in den Programmzeitschriften und im Teletext / EPG.

Nach 10 Jahren Betrieb hat Proteus über 700 aktive Benutzer und verwaltet über 300‘000 Sendungen mit zugehörigen Metadaten. Der Bedarf der Anwender hat sich über die Jahre auch geändert. So übernimmt Proteus heute auch folgende Aufgaben:

  • Kommunikation mit dem Automationssystem von SRF.
  • Prüfung der Planung auf die Einhaltung diverser Vorschriften (Altersfreigabe, Werbelänge).
  • Bereitstellen von Informationen über Web-Cockpits für einfachen Zugriff.

 Beitrag SCS

  • Bedarfsanalyse zusammen mit den SRF Mitarbeitenden
  • Realisierung des Kundenspezifischen Trafficsystems Proteus
  • 3rd Level Support und Weiterentwicklung

Die SBB, DB und ÖBB reagieren auf die zukünftigen Herausforderungen im Bereich der Stellwerktechnik und haben deshalb bereits 2010 ein gemeinsames Projekt ins Leben gerufen. Das Resultat dieser Kooperation ist eine innovative Technologie, mit der die bestehenden Relaisstellwerke kosteneffizient modernisiert und den künftigen Anforderungen angepasst werden können. Davon profitieren auch die Kundinnen und Kunden der drei Bahnunternehmen. Die erste Anlage wird 2014 im Netz der DB in Betrieb genommen.

Supercomputing Systems AG mit der Subunternehmerin Systransis AG wurden für dieses innovative Projekt als initialer Technologiepartner ausgewählt.

Die vollständige Pressemeldung ist unter folgender Adresse zu finden:
Schweizerische Bundesbahnen SBB

In den letzten Jahrzehnten wurde eine große Vielfalt von hochspezialisierten Mikroskop-Typen entwickelt. Die Palette umfasst klassische Lichtmikroskope, aber auch Fluoreszenz-, Elektronen- und Rasterkraftmikroskope. So ist es für Neulinge, Studierende, und selbst für Experten in diesem Gebiet schwierig und zeitaufwendig geworden, den technologischen Überblick zu gewinnen, resp. zu behalten.

Das Bedürfnis bestand darin, sich schnell einen Überblick über die Mikroskop-Typen und deren Eckdaten (z.B. Auflösung) zu verschaffen. Um dies zu gewährleisten, wurde eine grafik-basierte Software benötigt, welche es ermöglicht,  die verschiedenen Mikroskop-Klassen (nur 1x „Klassen“) einfach und spielerisch zu visualisieren, gegenseitig zu vergleichen, und mit weiterführenden Informationen zu versehen.

Lösung durch SCS 

In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Elektronen-Mikroskopie an der ETH in Zürich (http://www.scopem.ethz.ch) wurde speziell für Studierende ein leicht zu erlernendes Unterrichtstool entwickelt, das die verschiedenen Mikroskop-Klassen als halbtransparente 3D-Würfel (Imaging Data Cubes) in den gängigsten Web-Browsern visualisiert. Die Würfelachsen charakterisieren die erreichbaren Auflösungsgrenzen: lateral, axial, und zeitlich.

 

Zielgruppe
Studierende, Mikroskop-Neulinge, Mikroskopie Anwender, Strukturforscher

Eigenschaften

  • ‚Easy to learn‘
  • ‚Engaging‘ – es soll Spass machen
  • ‚Effective‘ – schnelles Erkennen von Grenzen und Limitationen zwischen den Mikroskop-Arten
  • Technische Infos
    • HTML-Seite mit JavaApplet
    • 3D-Darstellung mit Java3D (InternetExplorer) und WebGL (Firefox, Safari, Chrome, …)

Die Navigation durch die 3D-Würfel (drehen, verschieben, zoomen) erfolgt über die Maus und/oder Tastatur. Der multidimensionale Parameterraum kann mittels einfacher Filterkriterien durchsucht, und problemlos mit neuen Messmethoden ergänzt werden. Zu jeder Methode wird eine HTML-Seite mit weiteren Angaben zu Kosten, Hersteller etc. angezeigt.

Kundennutzen

Der ‚3D Imaging Data Cube‘ unterstützt die Studierenden darin, die verschiedenen Mikroskop-Arten kennen zu lernen und Zusammenhänge zu erfassen. Sie können sich damit spielerisch in die Thematik einarbeiten und sich effizient auf ihre Prüfungen vorbereiten. Des weiteren finden sie ergänzende Techniken und ‚Imaging‘-Verfahren, ohne sich die Zahlenwerte merken zu müssen.

Für Kunden des EMEZ, die eine Probe untersuchen lassen möchten, kann der ‚3D Data Cube‘ ein Einstiegspunkt sein, um eine für ihre Probe passende bzw. alternative Messmethode zu finden.

Weitere Anwendungen

Die Darstellung komplexer multidimensionaler Daten als 3D-Würfel in einem Webbrowser ist generisch und kann problemlos auf andere Anwendungsgebiete übertragen werden, um komplexe Inhalte „optisch-haptisch“ einfacher zu erfassen.

Ansprechsperson bei SCS
Christof Bühler