CAR auf T StückDie Hamburger GLP systems GmbH ist ein innovativer Spezialist im Bereich Informations- und Automationssysteme für klinische Laboratorien. GLP systems hat mit einem neuen Ansatz die Probenförderung revolutioniert: einer Carrera Bahn gleich werden Probegefässe einzeln mit  intelligenten Wagen, sogenannten CARs, auf einfachen Fahrspuren durch die Labor- und Kühlräume transportiert. Im Vergleich mit bisher auf dem Markt vertretenen Probentransportsystemen bietet dieses Konzept eine sehr hohe Zuverlässigkeit und Langlebigkeit, da einzelne CARs einfach entfernt und ersetzt werden können. So entfallen aufwändige Wartungen und auch nachträgliche Erweiterungen sind einfach zu realisieren.

Probegefässe_KreisZur Vermeidung von fehlerhaften Analyseaufträgen muss Auftrag und Gefässtyp für jeden CAR übereinstimmen. GLP systems hat einen Partner gesucht, welcher dies mit einem Kamerasystem sicherstellt: Die Computer Vision Lösung der SCS unterstützt eine rein optische Analyse von zentralen Merkmalen der Probegefässe (Form, Farbe). Basierend auf einem vorausgehenden autonomen Training können alle gebräuchliche Typen klassifiziert werden.

Tube am Accesspoint mit greifer und tubes im Hintergrund-AusschnittDas Konzept wurde mittels Rapid Prototyping in Matlab evaluiert und im Anschluss auf die leanXcam Plattform portiert. Ein besonderer Fokus wurde auch auf die Ausleuchtung gelegt. Dank dem integrierten Linux Betriebssystem und den vorhandenen Protokollen wurde eine netzwerkbasierte Anbindung an das Leitsystem einfach möglich. GLP systems hat so mit der leanXcam basierten Klassifizierung eine günstige und einfach zu integrierende Vision Lösung gefunden.

GLP systems GmbH Logo

Ansprechsperson bei SCS
Johannes Gassner

EasySert_FlyStream_6776_Tech_Event-Ausschnitt Moderne Printmedien sind hochindividualisierte Produkte welche eine Vielzahl von Zielgruppen mit genau abgestimmten Inhalten und Beilagen effizient ansprechen.. Die Beherrschung der Logistik für hunderte und tausende von Beilagen sowie die optimale Planung der komplexen Produktion benötigt ausgefeilte Algorithmen (=Lösungsstrategien). Das auf solche Aufgaben spezialisierte Teilgebiet der Mathematik/Informatik wird Operations Research genannt.

Das SCS Optimizer Game unter diesem Link veranschaulicht die Komplexität des Versandraumproblems auf spielerische Art: Beilagen für regionale Ausgaben einer Zeitung (Zeilen der Tabelle) müssen so auf die Zuführungen (Spalten der Tabelle) verteilt werden, dass es zu möglichst wenigen Beilagen-Wechseln auf den Zuführungen kommt (jeder Wechsel ist mit Personal- und Zeitaufwand verbunden). Die Herausforderung an den Spieler ist, eine gegebene Produktion per Hand zu planen (im Spiel sind die aktuelle und die minimal mögliche Anzahl Wechsel angezeigt).

Die Aufgaben werden mit jedem Level anspruchsvoller und auch die Rahmenbedingungen ändern: so muss im Level 4 auf Farbtreue geachtet oder in den Levels 5 und 6 kann zusätzlich die Reihenfolge der Ausgaben verändert werden. Es wird schnell deutlich, dass die automatisierte (algorithmengestützte) Planung bei Problemstellungen aus der Praxis der Planung per Hand weit überlegen ist (und ausserdem noch um Grössenordnungen schneller und verlässlicher).

Das Versandraumproblem tritt in anderer Verpackung auch in vielen anderen praktischen Anwendungen auf, von denen einige im Spiel gezeigt werden: So können statt Beilagen auf Zuführungen auch Werkzeuge den Wechselköpfen einer CNC-Maschine zugeordnet werden, Zutaten für Backwaren verteilt, oder der Personal- und Fahrzeugeinsatz für einen Pizzadienst geplant werden.

SCS unterstützt Sie gerne bei der Entwicklung Ihrer spezifischen Planungs- und Entscheidungshilfe. Dies beginnt mit einer Analyse der Aufgabenstellung, um die möglichen Optimierungskriterien nach ihrer Relevanz und Umsetzbarkeit zu sortieren. Wir pflegen einen aktiven Austausch mit der akademischen Welt, so dass aktuelle Forschungsresultate ohne Umwege in Ihr Projekt einfliessen können.

Ansprechsperson bei SCS: Florentin Marty