Die Swisslex – Schweizerische Juristische Datenbank AG – ist Anbieterin der führenden Rechtsinformationsplattform im Markt Schweiz. Ihr Service stellt sicher, dass Sie Rechtsinformationen einfach suchen, sicher finden und vernetzt anwenden können.

Wir freuen uns, dass die zugrunde liegende Software nach SIG/TÜViT Trusted Product Maintainability Criteria zertifiziert worden ist, womit die hohe Qualität und Wartbarkeit des Source Codes bestätigt wurde.

Swisslex.ch wurde mit 4 Sternen ausgezeichnet, womit sie sich in die Top 30% aller von SIG/TÜViT geprüften Softwarelösungen qualifiziert.

Swisslex - SCS - SIG/TÜViT Certificat
Floris van den Broek CTO SIG B.V. / Marc Bloch Sommer CEO Swisslex / Jérôme Stettler Department Head SCS AG

Wir danken Swisslex AG für ihr Vertrauen in den vergangenen Jahren und freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit.

Links
Swisslex www.swisslex.ch
TÜViT Product Maintainability Description www.sig.eu/files/en/018_SIG-TUViT_Evaluation_Criteria_Trusted_Product_Maintainability.pdf
Swisslex Zertifikat www.tuvit.de/fileadmin/Content/TUV_IT/zertifikate/de/6426UD_s.pdf

Als Dienstleistungsanbieter im Bereich Computer Hard- und Software präsentieren wir eine breite Palette von innovativen Projekten, die wir zusammen mit unsern Kunden aus Forschung und Industrie entwickelt haben: lassen Sie sich überraschen!

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Unser Messestand

  • Halle 9 – Forschung für die Zukunft
  • A28 – im Schweizer Pavillion

Unser Angebot

  • Kostenfreie Tagestickets zur CeBIT 2014 für unsere Kunden / Anmeldung via Kontaktformular

 

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SCS Special Events

  • Future Talk: Echtzeit-Supercomputing für Strasse, Schiene, Luft …

Dienstag, 11.03.2014
17:00 – 17:30
Halle 9, F44

Wir demonstrieren ein Entwicklungssystem für Stereo-Kamera-Fahrerassistenzsysteme auf der Basis des Zynq All Programmable SoC. Optimiert für die Entwicklung von Bildanalysealgorithmen demonstriert dieses System sowohl eine Bildentzerrung als auch die Berechnung des SGM Stereo um die Lage und den Abstand von Objekten abzubilden.

Um mehr zu erfahren, besuchen Sie uns an der Embedded World in Nürnberg.
Wir sind zu Gast am Xilinx-Stand 1-205.

www.scs.ch/fpgabox

SGM Stereo on SCS Zynq Box

EW2014

Graphikprozessoren (GPUs) bieten höhere Performanz bei tieferen Kosten und tieferem Energieverbrauch als klassische Prozessoren (CPUs). Ein Konsortium um das Swiss National Supercomputing Centre (CSCS) in Lugano, das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz, das Centre for Climate Systems Modeling (C2SM) an der ETH und weitere Partner hat die Grundlagen geschaffen, dass diese Vorteile bei der Erzeugung von Wettervorhersagen und Klimasimulationen genutzt werden können.

Der immense Markt für Computerspiele und die dazu verwendeten Spielkonsolen hat die Entwicklung der Graphikprozessoren rasend vorangetrieben. Anstatt 2 oder 4 Rechenkerne (Cores) wie in typischen Desktop-Prozessoren sind in einem modernen Graphikchip bis zu 2496  energieeffiziente Rechenkerne vorhanden. Seit Jahren wird daran gearbeitet, diese Rechenleistung auch für wissenschaftlich-technische Anwendungen zu nutzen. Dabei sind folgende Hürden zu nehmen:

  • Um die geforderte Systemleistung zu erreichen sind viele dieser Graphikprozessoren notwendig. Wie in einem klassischen Supercomputer oder Cluster müssen diese in dicht gepackten Rack-Systemen angeordnet werden, eng miteinander gekoppelt sein und eine sehr hohe Verfügbarkeit aufweisen. Durch die neu auf den Markt gebrachten Supercomputer mit GPUs ist diese Hürde genommen. Das CSCS hat als einer der allerersten Besteller eines solchen Systems dessen Design und Entwicklung massgeblich beeinflusst. Mit der Inbetriebnahme der ‚Piz Daint‘ getauften Maschine am CSCS steht nun der schnellste Rechner Europas in der Schweiz.
  • Die leistungsstarken GPUs werden immer gemeinsam mit universell einsetzbaren CPUs verwendet. Diese Kombination von verschiedenen Prozessortypen wird als ‚hybrid Computing‘ bezeichnet und erfordert Anpassungen an der Software, so dass die verschiedenen Verarbeitungsschritte jeweils auf dem am besten geeigneten Prozessor (GPU oder CPU) berechnet werden können. Aufgrund ihres Aufbaus aus sehr vielen kleinen Prozessoren können GPUs nur gut ausgelastet werden, wenn tausende von Aufgaben (‘Threads‘) gleichzeitig ausgeführt werden. Die Aufteilung einer Rechenaufgabe auf sehr viele voneinander unabhängige Teilaufgaben (Parallelisierung) erfordert jedoch eine aufwändige Überarbeitung des Codes und kann dessen Komplexität massiv erhöhen. Mit der erfolgreichen Portierung des Wettermodelles ‚COSMO‘ hat das Konsortium den Weg zur Wettervorhersage auf hybriden Computern erstmals ermöglicht. Die von SCS entwickelte ‚Domain Specific Language (DSL)‘ erlaubt den Wetterforschern, ihre physikalischen Modelle sehr direkt zu formulieren, ohne die Architektur des verwendeten Prozessors berücksichtigen zu müssen. Bei der automatischen Übersetzung dieses Codes durch unser Back-End wird in der Folge hoch effizienter Code für CPU und GPU erzeugt.

Dank den oben genannten Fortschritten kann die Wettervorhersage im sehr anspruchsvollen, kleinräumigen Gelände der Schweiz in Zukunft noch genauer berechnet werden und Ausnahmeereignisse wie starke Gewitter werden besser voraussagbar.

 

https://www.cscs.ch/science/computer-science-hpc/2013/this-decision-is-a-huge-success-for-the-hp2c-projects/

https://www.cscs.ch/publications/news/2013/promising-hybrid-computer-architecture-at-cscs/