Niko Paech, Dozent an der Universität Siegen, führte uns in seinem hoch spannenden Referat in das Dilemma zwischen Wachstumszwang und Wachstumsgrenzen ein. Aus seiner Sicht ist dem Klimawandel und den durch Physik und Ökologie gegebenen natürlichen Grenzen nicht mit einer Energiewende durch „grünes Wachstum“ beizukommen. Es braucht zusätzlich eine Rückbesinnung auf ein genügsames Leben.

Als Lösungsansatz schlägt Niko Paech vor, dass wir uns zu selbstwirksamen Prosumenten entwickeln, die Dinge wieder vermehrt selber produzieren (z.B. Gemeinschaftsgärten, Möbel), Dinge vermehrt gemeinschaftlich nutzen (z.B. Auto, Rasenmäher) sowie Dinge länger gebrauchen (z.B. Kleider, Haushaltgeräte reparieren). Dies gilt nicht nur für uns als Individuen, sondern auch für die Unternehmen. Was, wenn vermehrt auf Reparatur, Umnutzung und Modernisierung gesetzt würde statt ausschliesslich auf Neubeschaffung?

ganzer Denkanstoss

Am ersten Tech-Event dieses Jahres hat Dr. Uwe Franke von Daimler zusammen mit Felix Eberli in das Potential von Deep Learning für autonomes Fahren eingeführt. Daimler zeigte dabei in beeindruckender Weise die Entwicklung und technische Machbarkeit, getrieben durch Convolutional Neural Networks und mehr Rechenleistung der erhältlichen Halbleiterbausteine. Gerade in Nacht- und verspiegelten Situationen sind solche Netzwerke bereits heute dem Menschen überlegen und bilden künftig die Grundlage für die Umsetzung von autonomem Fahren.