SCS gratuliert den Autoren von [1] ganz herzlich zur Publikation ihrer Resultate im «European Journal of Ultrasound». Zusammen mit David Oelen und den Kinderärzten Dr. Stefan Essig und Dr. Thomas Baumann konnten wir zeigen, dass ein Deep Learning-basierter Algorithmus Winkel in der Hüfte von neugeborenen Kindern vergleichbar gut bestimmen kann wie ausgebildete Mediziner (mehr Details hier). Diese Resultate zeigen deutlich auf, wie gross das Potential von künstlicher Intelligenz in der Medizin ist. Voraussetzung sind eine gute Datenlage und ein klar definiertes Problem.

[1] D Oelen, P Kaiser*, T Baumann, R Schmid, C Bühler, B Munkhuu, S Essig. Accuracy of Trained Physicians is Inferior to Deep Learning-Based Algorithm for Determining Angles in Ultrasound of the Newborn Hip. Ultraschall Med. 2020;10.1055/a-1177-0480. doi:10.1055/a-1177-0480. *Working at SCS.

Trotz erschwerter Umstände konnte der SCS Denkanstoss unter Einhaltung der aktuellen Vorgaben des Bundes im Auditorium des Technopark Zürich durchgeführt werden. Das zahlreiche Publikum hörte den eindrücklichen Ausführungen von Erwin Thoma aufmerksam zu. Es wurde klar, wie viel wir von der Natur und ihren „Handlungsweisen“ lernen können, sowohl für den unternehmerischen Alltag wie auch unser persönliches Leben. Das Referat wurde aufgezeichnet und wird auf unserer Homepage aufgeschaltet werden.

Diese Woche findet die Vortragsreihe „Dezentrales Internet – Utopie oder Realität?“ in der Kirche St. Peter statt. Das Programm dieser Woche finden Sie hier: Programm

 

Hier finden Sie die Links für die Liveübertragungen der Vortragsreihe „Dezentrales Internet – Utopie oder Realität?“ in der Kirch St. Peter.

 

SCS @ St. Peter | Schwerpunkt: Wie funktioniert das Internet? (1/4)

Dienstag, 22.9.2020, 09:00

https://youtu.be/G_Uz2k8rMuU

 

SCS @ St. Peter | Schwerpunkt: Bedrohungen im Internet (2/4)

Mittwoch, 23.09.2020, 09:00

https://youtu.be/9M2xWrlCPFw

 

SCS @ St. Peter | Schwerpunkt: Bedrohungen der Welt (3/4)

Donnerstag, 24.09.2020, 09:00

https://youtu.be/GcA670FKDAQ

 

SCS @ St. Peter | Schwerpunkt: Bedrohungen des Finanzsystems (4/4)

Freitag, 25.9.2020, 09:00

https://youtu.be/Sp8k2qF6ZBY

Im Projekt Quartierstrom, das vom Bundesamt für Energie als Leuchtturmprojekt gefördert wurde, haben Partner aus Forschung und Industrie einen blockchainbasierten Strommarkt entwickelt und in Walenstadt implementiert. Der einjährige Feldversuch ist im Januar 2020 erfolgreich abgeschlossen worden.

Der Schlussbericht des Projektes wurde nun vom BfE veröffentlicht.

SCS hat sich im Rahmen dieses Projektes in drei Kernthemen engagiert:

Datenschutz

Im Quartierstrom-Projekt wird der Stromverbrauch jedes einzelnen Haushalts im Viertelstundentakt erhoben. So kann das System den aktuell verbrauchten Strom via Blockchain auf dem dezentralen Markt einkaufen.

Die Werte zum Stromverbrauch sind aber schützenswerte Personendaten. Solch ein Lastgang lässt gewisse Rückschlüsse auf einen Haushalt und dessen Bewohner zu. Eine Ferienabwesenheit, der Tagesrhythmus und auch Gewohnheiten sind leicht zu erkennen: Wie oft kochen Sie? Benutzen Sie heute nur die Mikrowelle? Wie lange schlafen Sie? Wenn in der Garage ein Elektromobil steht, verrät der Lastgang nicht nur, wann jemand nach Hause kommt, sondern auch wie weit die Person an diesem Tag etwa gefahren ist.

In der herkömmlichen Stromversorgung kann der Elektrizitätsversorger diese Daten einsehen. Anders in der Blockchain. Denn ein Grundpfeiler dieser Technologie ist, dass alle Transaktionen von allen Teilnehmern validiert werden können. Die Teilnehmenden erscheinen zwar nicht mit Namen und Adresse auf der Blockchain, sondern mit einer Nummer. Dieser sogenannte «Public Key» kann nur indirekt mit dem tatsächlichen Verbraucher in Verbindung gesetzt werden, bietet aber nur einen geringen Schutz.

SCS hat Konzepte erarbeitet und ein Paper publiziert, wie diese privaten Daten mit modernsten kryptografischen Methoden geschützt werden können. Diese erlauben es, dass die Verbrauchswerte und Gebote zwar transparent sind, die Identität und das Verhaltensprofil der Bietenden aber verdeckt bleiben.

Ausserhalb von Quartierstrom hat SCS an diesem Thema weitergearbeitet: Siehe Ein TEE für Polkadot und SCS gewinnt Auszeichnung der Energy Web Foundation Innovation Challenge

Dynamischer, Spannungsabhängiger Netztarif

Speisen mehrere Solarstromanlagen gleichzeitig Strom ins Netz, können im Verteilnetz unerwünschte Lastspitzen entstehen. Findet zudem ein P2P Handel mit Energie ohne Berücksichtigung des Netzzustandes statt, kann dies die Netzstabilität zusätzlich gefährden. Um die intelligente Einbindung von Regelkapazitäten sowie Stromspeicher attraktiver zu machen, hat Supercomputing Systems eine Lösung entwickelt, mit der die Netzentgelte dynamisch gestaltet werden könnten. SCS hat diese Lösung mit einem Paper an der CIRED 2019 vorgestellt.

Liegt die Spannung über dem definierten Band, ist ein lokales Überangebot an Energie vorhanden und das Netzentgelt könnte kurzzeitig stark gesenkt werden, um die Einspeisung in Batterien und die Zuschaltung von flexiblen Lasten attraktiver zu machen. Liegt die Spannung unter dem Soll-Band würde die Netznutzungsgebühr steigen. Um das Solidaritätsprinzip aufrechtzuerhalten, gelten an jedem Messpunkt nur immer für 5% des Tages erhöhte und während 5% des Tages tiefere Gebühren. So werden alle gleich behandelt und trotzdem wird netzdienliches Verhalten so gut belohnt, dass sich Investitionen in die Flexibilisierung rechnen.

Evaluation von Blockchain Plattformen

In einem jungen Bereich wie der Blockchain Technologie überschlagen sich die Ereignisse und es ist anspruchsvoll, den Überblick über die besten Konzepte und die einsatztauglichsten Implementationen zu behalten. SCS hat die wichtigsten Plattformen, welche ohne energiehungriges Mining auskommen, bezüglich ihres Reifegrades evaluiert. Untersucht wurden neben der für dieses Projekt gewählten Tendermint Technologie die Plattformen Ethereum PoA, Corda, Hyperledger, Cardano, EOS, IOTA, Nano, Energy Web. Resultate können dem Schlussbericht entnommen werden. Für aktuelle Informationen wenden Sie sich an uns!

         
 

Wir freuen uns sehr, bekannt zu geben, dass SCS mit dem prestigeträchtigen Solar Impulse Efficient Solution Label ausgezeichnet wurde. Seit 2010 setzt sich SCS zum Ziel, den Elektroschrott durch Nachrüstung der öffentlichen Infrastruktur zu reduzieren. Anstatt immer ein komplett neues System zu kaufen, ermöglichen die Dienstleistungen von SCS die Aufrüstung und Integration neuer Funktionen in ein bestehendes System, zum Beispiel durch neue Software und/oder spezifische Komponenten, wobei der Grossteil der Hardware eines Systems erhalten bleibt. Diese Retrofit-Lösungen wurden auf verschiedene städtische Infrastrukturen wie Fahrkartenautomaten, Kundeninformations- und Parksysteme angewandt.

Die Energy Web Foundation setzt sich ein für die Dezentralisierung und Digitalisierung der Energiebranche und betreibt eine Konsortium-Blockchain mit einer eindrücklichen Beteiligung vieler namhafter Konzerne. Mit ihrer Privacy-Technologie für Blockchains SubstraTEE gewinnt die SCS die Innovation Challenge der EWF mit ihrem Vorschlag, SubstraTEE für die EW chain zu portieren, damit datenschutzkonforme Lösungen im Energiebereich dezentral umgesetzt werden können.

Zur Pressemitteilung

SCS unterstützt den Verein Encointer bei der Entwicklung einer Blockchain Plattform für Lokalwährungen. Hierfür nutzt SCS ihr eigenes open-source Framework SubstraTEE, welches Datenschutz auf Blockchains auf Basis von Trusted Execution Environments sicherstellt.

Ziel der Encointer Initiative ist ein globales bedingungsloses Grundeinkommen in einer Kryptowährung, welche von lokalen Gemeinschaften (Dörfer, Städte) selber geschöpft wird. Die Technologie hierfür ist bereits weit gediehen und mithilfe der Unterstützung von SCS konnte das Testnet Cantillon in Betrieb genommen werden. Dieses Testnetz ist das erste öffentliche SubstraTEE-basierte Netzwerk und erlaubt erste Versuche in Richtung digitaler Alternativwährungen.

Bei diesem Projekt kann SCS auf ihre umfangreiche Erfahrung mit Trusted Execution, mit der modernen Programmiersprache Rust und einem der neusten Blockchain frameworks, substrate, zurückgreifen.

Interessant ist die Kombination dieser Technologien insbesondere für Anwendungsfälle, bei welchen verschiedene Parteien bei der Verarbeitung personenbezogener Daten zusammenarbeiten möchten und somit in besonderem Masse dem Datenschutz verpflichtet sind durch die DSGVO.

 

In naher Zukunft wird KI zu unserem Alltag gehören. So werden selbstoptimierende Maschinen, Spracherkennung sowie diagnostizierende Medizingeräte uns täglich unterstützen. Die zugrunde liegenden Algorithmen sind extrem leistungsfähig aber auch leistungshungrig. Was steckt wirklich hinter der KI? Wie kann diese «at the edge», also eingebettet im Endgerät laufen, ohne Daten in der Cloud zu rechnen? In diesem Talk erklären David Gschwend und Florentin Marty, wie Ingenieure von SCS für Ihre Kunden erfolgreich KI in eingebettete Systeme packen.

Dieser Vortrag wurde am 9. Juni 2020 im Rahmen der Embedded Computing Conference 2020 mit dem „Audience Choice Award“ ausgezeichnet.

Haben Sie Fragen, Anregungen, Ideen oder Projekte, die Sie gerne besprechen möchten? Dann nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf!

Kontaktieren Sie David Gschwend

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Der Swisseldex Datahub für die Energiebranche ist im April in den operativen Betrieb gegangen. Nach umfangreicher Entwicklung und ausführlichem Testing steht die Datendrehscheibe mit dem Funktionumfang „Mini“ den Aktionären und weiteren Kommunikationspartnern zur Verfügung. Die Datenkommunikation wird nun schrittweise ausgebaut. Die Migration des Messpunkteregisters ist anschliessend ab Juli geplant.

Die Swisseldex AG ist ein Zusammenschluss von Schweizer Verteilnetzbetreibern und Initiatorin der Branchenlösung. Weitere Informationen sind unter Swisseldex.ch verfügbar.

SCS entwickelt als unabhängige Partnerin den Datahub für die Firma Swisseldex AG seit nun bald zwei Jahren. Der Betrieb inklusive Support- und Pikettorganisation wird ebenfalls durch SCS sichergestellt.