SCS gratuliert den Autoren von [1] ganz herzlich zur Publikation ihrer Resultate im «European Journal of Ultrasound». Zusammen mit David Oelen und den Kinderärzten Dr. Stefan Essig und Dr. Thomas Baumann konnten wir zeigen, dass ein Deep Learning-basierter Algorithmus Winkel in der Hüfte von neugeborenen Kindern vergleichbar gut bestimmen kann wie ausgebildete Mediziner (mehr Details hier). Diese Resultate zeigen deutlich auf, wie gross das Potential von künstlicher Intelligenz in der Medizin ist. Voraussetzung sind eine gute Datenlage und ein klar definiertes Problem.

[1] D Oelen, P Kaiser*, T Baumann, R Schmid, C Bühler, B Munkhuu, S Essig. Accuracy of Trained Physicians is Inferior to Deep Learning-Based Algorithm for Determining Angles in Ultrasound of the Newborn Hip. Ultraschall Med. 2020;10.1055/a-1177-0480. doi:10.1055/a-1177-0480. *Working at SCS.

 

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    In der heutigen Zeit wissen wir, dass Nachhaltigkeit eine immer zentralere Rolle spielt, um die Umwelt zu schützen und die Zukunft zu sichern. Um die Nachhaltigkeit auch in der SCS zu garantieren und zu fördern, hat sich die SCS bei https://ecovadis.com/de/ einem Nachhaltigkeitsrating unterzogen. Die SCS hat bereits beim ersten Anlauf eine Auszeichnung erhalten und dankt allen Mitarbeitenden für ihre Bemühungen, die SCS Nachhaltig zu gestalten. Mithilfe dieses Ratings können wir nicht nur sehen, wo in puncto Nachhaltigkeit noch Verbesserungspotenzial besteht, sondern auch wo wir bereits heute grosse Fortschritte erzielt haben.

    Auch dieses Jahr beteiligt sich SCS mit einem Workshop an der #wetechtogether Conference im Technopark Zürich. An diesem Event stehen tech-affine Frauen im Mittelpunkt. Da es uns wichtig ist, Frauen in MINT-Berufen zu fördern, tritt SCS auch als Sponsorin auf. Im SCS Workshop wird es darum gehen, wie Entscheide auf einer Blockchain gefällt werden (Thema: Governance).

     

    Information und Anmeldung (bis 15.9. zu reduziertem Preis):

    https://www.techface.ch/wetechtogether/

    Was ist vertrauliche Datenverarbeitung und warum brauchen wir sie? Und warum brauchen wir dafür eine Blockchain? Unsere drei Referenten beantworten diese Fragen aus ihrer eigenen Perspektive.

    Wir freuen uns auf diesen spannenden Abend mit Joe Petrowski, Alain Brenzikofer und Waldemar Scherer am Donnerstag, 23. September 2021.

    Details zum Tech-Event

    Wir freuen uns mitzuteilen, dass wir neu Microsoft-Partner im Bereich Azure-Cloud geworden sind.

    In den letzten Jahren haben sich Lösungen basierend auf Cloud-Technologien stark verbreitet. Cloud-Technologien bieten viele Vorteile, haben aber auch ihre Tücken. Damit wir für unsere Kunden weiterhin optimal angepasste Lösungen anbieten können, hat die SCS die Kompetenzen im Bereich Cloud-Technologien weiter ausgebaut.

    Wir freuen uns auf die gute Zusammenarbeit mit Microsoft Schweiz.

    Kryptowährungen werden heute mehrheitlich auf zentralisierten Exchanges gehandelt, welche sehr grosse Gebotsvolumina sehr schnell zu niedrigen Kosten abwickeln können. Der Händler riskiert aber im Fall eines Hackerangriffs oder Betrugs des Betreibers den Totalverlust seiner hinterlegten Token.

    Alternativ dazu werden dezentralisierte Exchanges immer beliebter. Diese bestehen aus Smart Contracts, welche auf unterschiedlichen Blockchains verfügbar sind. Der Händler behält so immer die Hoheit über seine Token. Leider kommt die Dezentralisierung aber zu einem schmerzhaften Preis: Die Gebühren steigen mit wachsender Nachfrage rasant und die Abwicklung dauert mindestens einige Sekunden.

    PolkaDEX verbindet das Beste beider Welten: Schnelle Handelsabwicklung dank Einsatz einer off-chain Matching Engine kombiniert mit trusted execution zur Verwaltung der Guthaben. So wird sichergestellt, dass der Betreiber des Exchanges (oder ein Hacker) zu keinem Zeitpunkt über die Guthaben verfügen kann ohne passendes Gebot vom Eigentümer.

    PolkaDEX und SCS arbeiten gemeinsam an dieser Lösung unter Verwendung von SubstraTEE, dem von SCS entwickelten open source Framework, um öffentlich auditierbare Lösungen mit trusted execution zu entwickeln.

    Der Förderverein CléA hat heute das erste Modul seiner «CléA Assistenzplattform» veröffentlicht. Das digitale Hilfsmittel soll Menschen mit Behinderungen helfen, das Leben mit Assistenz zu vereinfachen, angefangen bei der Personalsuche. Das erste Modul, die «CléA Jobplattform», bringt Betroffene mit persönlichen Assistenzpersonen zusammen. Die Beta-Version der Plattform ist vorerst in deutscher Sprache verfügbar.

    Die CléA Assistenzplattform ist ab sofort unter https://assistenzplattform.clea.app/ erreichbar.

    Wir freuen uns sehr, dass wir CléA bei den technischen Aspekten unterstützen und die Plattform entwickeln durften. Für das Vertrauen möchten wir uns ganz herzlich beim Förderverein CléA bedanken und wünschen der Plattform einen guten Start!

    SCS ist stolz darauf, an einer Nature Communications Biology Publikation mitgearbeitet zu haben.

    Wir gratulieren den Autoren von [1]  herzlich zu ihrem Paper. Zusammen mit Peter Maloca vom «Institute of Molecular and Clinical Ophthalmology Basel (IOB)» konnten wir zeigen, wie Unsicherheiten in der Ground Truth das Lernverhalten eines Machine Learning (ML) Algorithmus beeinflussen.

    Konkret haben wir untersucht, welchen Einfluss abweichende Meinungen von Experten bezüglich der Annotation von medizinischen Bilddaten auf das Lernverhalten eines Deep Learning (DL) Algorithmus haben. Oder anders gesagt: Wie unterschiedliche Expertenmeinungen vom DL-Algorithmus gewichtet werden, wenn der Algorithmus von diesen uneindeutigen Daten lernt — und welchen Konsens er findet. Dafür schlagen wir die T-REX Methodologie vor: ein neues Werkzeug in der Explainable AI (XAI) Toolbox.

    Die mit T-REX neu gewonnenen Erkenntnisse sind sehr aufschlussreich: Gerade im medizinischen Bereich gibt es nicht nur Ja/Nein Diagnosen, und unterschiedliche Expertenmeinungen können durchaus ihre Berechtigung haben. Um so mehr stellt sich in der AI-assistierten Diagnose die Frage, wie Algorithmen mit dieser Unsicherheit umgehen. Die Publikation und T-REX liefern Antworten dazu.

    Link zum Paper: https://www.nature.com/articles/s42003-021-01697-y

    [1] Maloca PM, Müller PL, Lee AY, Tufail A, Balaskas K, Niklaus S, Kaiser P*, Suter S*, Zarranz-Ventura J, Egan C, Scholl HPN, Schnitzer TK, Singer T, Hasler PW, Denk N. Unraveling the deep learning gearbox in optical coherence tomography image segmentation towards explainable artificial intelligence. Commun Biol. 2021 Feb 5;4(1):170. doi: 10.1038/s42003-021-01697-y. PMID: 33547415.

    Jetzt steht es offiziell im Guinness Buch der Rekorde: Winterthur Gas & Diesel hat mit der Hilfe von SCS den leistungsstärksten Dual-Fuel Motor der Welt gebaut!

    Wir sind stolz und gratulieren unseren Freunden bei WinGD ganz herzlich.

    Am 4. März gibt es zu diesem Projekt einen virtuellen Tech-Event, zu dem unsere Kunden und natürlich auch alle SCS-Mitarbeitenden eingeladen sind. Auch kurzfristige Anmeldungen sind willkommen!

     

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      Blockchain Lock Kachel

      Die COVID19 Pandemie hat uns alle im Griff. Als Technologieunternehmen überlegen wir uns natürlich auch, was wir vom Home-Office aus zur Linderung dieser Krise beitragen können.

      Verschiedentlich wurden Rufe nach Contact Tracing laut und gewisse Länder haben dies auch bereits grossflächig eingeführt. Dabei handelt es sich um eine Aufzeichnung des Bewegungsprofils aller Bürger mit dem Ziel, Individuen über potentielle Ansteckungen zu informieren. Wenn eine Person positiv auf das COVID19 Virus getestet wird, kann durch Abgleich von Bewegungsprofilen festgestellt werden, wer alles kürzlich im Kontakt mit dieser infizierten Person stand. So können sich potentiell infizierte in Selbstquarantäne begeben. Eine weitere Anwendung ist die Quantifizierung der Quarantäne- und Social-Distancing-Disziplin der Bevölkerung. Auch in der Schweiz wurden bereits  Bewegungsprofile durch die Mobilfunkbetreiber erhoben und in aggregierter Form vom BAG ausgewertet.

      Eine solch weitgehende Überwachung der Bevölkerung würde in der normalen Lage wohl einen Aufschrei auslösen. Die Frage, die wir uns IngenieurInnen stellen sollten ist, ob es eine Lösung gibt, wie wir den gewünschten Nutzen erzeugen können, ohne die Privatsphäre der Bevölkerung zu opfern.

      Eine solche Lösung gibt es! Wir haben in einem früheren Beitrag bereits über e-ticketing Lösungen mit Datenschutz dank Trusted Execution Environments (TEE) berichtet. Dasselbe Konzept möchten wir gerne für Contact Tracing einsetzen. Auf freiwilliger Basis würde die Bevölkerung eine Smartphone-App installieren, welche Bewegungsdaten sammelt und andere Geräte im unmittelbaren Umfeld registriert. Diese Daten könnten dann in einem TEE abgeglichen werden, wobei alle Daten strikte nur vom Benutzer und vom TEE gelesen werden können. Der Betreiber des TEE kann die Daten nicht entschlüsseln. Auch das Informieren von potentiell Infizierten geschieht vertraulich. Unsere Lösung für dezentralisierten Betrieb von TEE’s, SubstraTEE, stellt durch Blockchain Technologie sicher, dass nur echte TEE Geräte mit der richtigen Version der open-source software betrieben werden.

      Auch wenn unsere Lösung heute noch nicht bereitsteht: Contact Tracing wird insbesondere dann wichtig, wenn die erste Welle vorüber ist und die Massnahmen gelockert werden.

      Haben Sie Fragen, Anregungen, Ideen oder Projekte, die Sie gerne besprechen möchten? Dann nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf!

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        „Ich hatte ein Angebot für meine bis dato Traumstelle, aber ich habe mich schlussendlich entschieden, diese Stelle nicht anzutreten“, meinte Dr. Béatrice Conde-Petit am SCS „Women in Engineering“ Event am 5. November 2019. Dafür ergriff sie anschliessend die Chance, bei Bühler Group als Food Science & Technology Expertin ein neues Labor aufzubauen.

        In ihrer Keynote erzählte Béatrice Conde-Petit von molekularen Mechanismen des Pizzateigs, der Verbesserung der Haltbarkeit von Lebensmitteln (z.B. Brot), von Lebensmittelsicherheit (z.B. Salmonellen bei Gewürzen) sowie zukünftiger Lebensmittelproduktion. Dabei gab sie Episoden aus ihrer Karriere zum Besten. Conde-Petit erzählte, dass sie von einer fachfremden Person nach ihrer Toolbox gefragt wurde. Da sie keine hatte, entwickelte sie ihre Toolbox und benutzte daraufhin in allen Projekten diese Toolbox, insbesondere State-Diagramme. Ausserdem bestand sie an der ETH darauf ihren Untersuchungsgegenstand „Pizzateig“ mit anderen Instrumenten analysieren zu dürfen. Es lohnt sich hartnäckig zu sein und Methoden aus verschiedenen Gebieten zu verknüpfen.

        Der Wechsel von der Hochschule und Forschung in die Privatwirtschaft sei für sie ein glücklicher Zufall gewesen. Sie war bereits vorher Consultant bei der Bühler Group und wurde – nachdem sie dem Ruf nach Wien als Professorin nicht folgte – angefragt, ob sie bei Bühler ein neues Labor aufbauen würde. Dieser Karriereschritt war eine neue Herausforderung, die sie mit Respekt aber auch Freude antrat.

        Die Bühler Group ist ein 1860 gegründetes Schweizer Unternehmen, das weltweit in der nachhaltigen Lebens- und Futtermittelindustrie, neuen Technologien und Mobilität tätig ist. Conde-Petit war als Food Safety Officer massgeblich im „Driver Seat“, neue Innovation in der Lebensmittelproduktion zu realisieren. Ein Beispiel ist eine neue Technologie zur Qualitätsprüfung von Gewürzen (z.B. Salmonellen). Heute ist sie Verantwortliche des „Future of Food Programs“. Aktuell verbrauchen wir weltweit 1.8 Planeten an Ressourcen. In den Industrieländern ist die Zahl sogar noch höher. 1/3 der weltweit verbrauchten Energie geht in die Lebensmittelproduktion und 70% des verbrauchten Wassers stammen aus der Landwirtschaft. Dazu gehen 1/3 der produzierten Lebensmittel in den Abfall. Daraus resultiert mittelfristig ein Nahrungsmangel auf unserem Planeten. Diesem können wir durch einen systematischen Wechsel des Menüplans entgegenwirken; zum Beispiel mit Insekten, Algen, kleineren Tierproteinmengen und dafür grösseren Pflanzenanteilen in unserem Menüplan. Um den Nahrungsmangel und die Lebensmittelhaltbarkeit zu lösen sei ausserdem die Fermentierung von Nahrungsmitteln vielversprechend.

        Béatrice Conde-Petit füllte die SCS Aula mit viel Energie und inspirierte die Teilnehmenden mit ihrer Erfahrung und mit dem spannenden Thema „Innovation für die Lebensmittelproduktion der Zukunft“ und gab gleichzeitig einen persönlichen Einblick  in ihren Werdegang. Sie ist eine Frau der Taten und fördert heute kontinuierlich Nachwuchs in ihrer Branche.

        Abschliessend brachte sie ein Zitat von Remo Largo: „Das Gras wächst nicht schneller, wenn man es zieht“. Wir müssen aber bereit sein, den Ball zu packen, wenn er auf uns zugeworfen wird, so wie sie die Stelle bei Bühler Group angenommen hatte.

        Nach einer angeregten Diskussionsrunde führten wir weitere inspirierende Gespräche bei einem Apéro.

        Wir freuen uns alle bereits auf den nächsten „SCS get together – Women in Engineering“ Anlass von SCS im Frühling 2020.

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