Die Energy Web Foundation setzt sich ein für die Dezentralisierung und Digitalisierung der Energiebranche und betreibt eine Konsortium-Blockchain mit einer eindrücklichen Beteiligung vieler namhafter Konzerne. Mit ihrer Privacy-Technologie für Blockchains SubstraTEE gewinnt die SCS die Innovation Challenge der EWF mit ihrem Vorschlag, SubstraTEE für die EW chain zu portieren, damit datenschutzkonforme Lösungen im Energiebereich dezentral umgesetzt werden können.

Zur Pressemitteilung

SCS unterstützt den Verein Encointer bei der Entwicklung einer Blockchain Plattform für Lokalwährungen. Hierfür nutzt SCS ihr eigenes open-source Framework SubstraTEE, welches Datenschutz auf Blockchains auf Basis von Trusted Execution Environments sicherstellt.

Ziel der Encointer Initiative ist ein globales bedingungsloses Grundeinkommen in einer Kryptowährung, welche von lokalen Gemeinschaften (Dörfer, Städte) selber geschöpft wird. Die Technologie hierfür ist bereits weit gediehen und mithilfe der Unterstützung von SCS konnte das Testnet Cantillon in Betrieb genommen werden. Dieses Testnetz ist das erste öffentliche SubstraTEE-basierte Netzwerk und erlaubt erste Versuche in Richtung digitaler Alternativwährungen.

Bei diesem Projekt kann SCS auf ihre umfangreiche Erfahrung mit Trusted Execution, mit der modernen Programmiersprache Rust und einem der neusten Blockchain frameworks, substrate, zurückgreifen.

Interessant ist die Kombination dieser Technologien insbesondere für Anwendungsfälle, bei welchen verschiedene Parteien bei der Verarbeitung personenbezogener Daten zusammenarbeiten möchten und somit in besonderem Masse dem Datenschutz verpflichtet sind durch die DSGVO.

 

In naher Zukunft wird KI zu unserem Alltag gehören. So werden selbstoptimierende Maschinen, Spracherkennung sowie diagnostizierende Medizingeräte uns täglich unterstützen. Die zugrunde liegenden Algorithmen sind extrem leistungsfähig aber auch leistungshungrig. Was steckt wirklich hinter der KI? Wie kann diese «at the edge», also eingebettet im Endgerät laufen, ohne Daten in der Cloud zu rechnen? In diesem Talk erklären David Gschwend und Florentin Marty, wie Ingenieure von SCS für Ihre Kunden erfolgreich KI in eingebettete Systeme packen.

Dieser Vortrag wurde am 9. Juni 2020 im Rahmen der Embedded Computing Conference 2020 mit dem „Audience Choice Award“ ausgezeichnet.

Haben Sie Fragen, Anregungen, Ideen oder Projekte, die Sie gerne besprechen möchten? Dann nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf!

Kontaktieren Sie David Gschwend

Der Swisseldex Datahub für die Energiebranche ist im April in den operativen Betrieb gegangen. Nach umfangreicher Entwicklung und ausführlichem Testing steht die Datendrehscheibe mit dem Funktionumfang „Mini“ den Aktionären und weiteren Kommunikationspartnern zur Verfügung. Die Datenkommunikation wird nun schrittweise ausgebaut. Die Migration des Messpunkteregisters ist anschliessend ab Juli geplant.

Die Swisseldex AG ist ein Zusammenschluss von Schweizer Verteilnetzbetreibern und Initiatorin der Branchenlösung. Weitere Informationen sind unter Swisseldex.ch verfügbar.

SCS entwickelt als unabhängige Partnerin den Datahub für die Firma Swisseldex AG seit nun bald zwei Jahren. Der Betrieb inklusive Support- und Pikettorganisation wird ebenfalls durch SCS sichergestellt.

Wir freuen uns, euch zu unserem nächsten Networking Anlass einzuladen: Am 7. April begrüssen wir Sandy Oppliger als Keynote Speakerin. Sie ist Quereinsteigerin in der Tech-Branche und war bis vor kurzem CEO von Bauknecht. Sie wird in ihrer Keynote «From Borneo to CEO» über ihren unkonventionellen Werdegang von der Reisenden zu einer aktiven und begeisterten Führungskraft in der Tech-Branche erzählen. Selbstverständlich freuen wir uns, wenn es wie die letzten Male viele Fragen und einen lebhaften Austausch gibt.

 

Details findet ihr unter SCS Get together – Women in Engineering

 

Der Event muss leider wegen den aktuellen Umständen abgesagt werden. Bei Interesse an ähnlichen Veranstaltungen, meldet euch über info@scs.ch an, damit wir euch Informationen zu weiteren Events schicken können.

 

Herzliche Grüsse

Supercomputing Sisters

 

PS: Die Keynote ist in englischer Sprache.

Dr. Erwin Thoma ist mit Herz und Seele Naturfreund, Waldexperte und Unternehmer. Durch seinen tiefen Blick in die Gesetzmässigkeiten der Natur hat er Erkenntnisse gewonnen, die in seinem Leben und seinem Unternehmen erfolgreich zum Tragen kommen.

SCS beteiligt sich als Partnerfirma an den Informatiktagen 2020.
In der Woche vom 23.3.2020 bis 27.3.2020 werden wir jeden Mittag einen „Brown Bag Lunch“ in unserer Aula veranstalten, mit einem 30min Referat zu einem spannenden und für die Öffentlichkeit verständlichen Thema.

Melden Sie sich heute noch an zu einem der interessanten Vorträge!
Anmeldung

Programm

12h00: Begrüssung

12h30: Referat in der Aula, 30min

13h00-13h30: Networking, je nach Interesse kurze Führungen durch die Firma

Themen:

Datum Thema Verantwortlich/Referat
Mo, 23.3.2020 Blockchain: Die Hype-Technologie wird erwachsen
Di, 24.3.2020 Data Analytics: Was uns die Welt noch zu erzählen hat…
Mi, 25.3.2020 Wie die SBB ihre Infrastruktur und ihr Rollmaterial automatisch überwacht
Do, 26.3.2020 Wie man den weltgrössten Schiffsmotor steuert
Fr, 27.3.2020 Hochautomatisiertes Fahren: Roboter steuern unsere Autos

 

 

Zusammen mit unserem Kunden, der Web3 Stiftung in Zug, haben wir einen Blog veröffentlicht über unsere Trusted Off-Chain Computing Plattform SubstraTEE, welche Vertraulichkeit, Skalierbarkeit und Interoperabilität von Blockchain Lösungen verbessert:

Have a TEE with Polkadot (nur englisch)

Mehr technische Infos und eine Demo mit privaten Transaktionen von Tokens gibts im Mitschnitt unseres kürzlichen Meetups (englisch):

Dieses Projekt ist open source und der Code ist erhältlich bei GitHub, Dokumentation unter www.substratee.com

 

Gestern war es lebhaft in der SCS-Aula: 23 Schülerinnen und Schüler waren zu Besuch, um unseren Ingenieurinnen und Ingenieuren über die Schulter zu schauen und unseren Arbeitsalltag kennenzulernen. Organisiert wurde der Tag von unseren Praktikanten Luca, Patrick und Titus, die alles super vorbereitet und den Tag moderiert haben.

Zum «Warmwerden» führten Christof Sidler und Felix Eberli aus unserem Management-Team die Kids durch die Firma, danach gab’s ein paar Infos zu allgegenwärtigen Technologietrends (Machine Learning, Künstliche Intelligenz etc.) und später haben die Kinder und Jugendlichen selbst ein Game mit Scratch programmiert. Und zur Stärkung gabs Schoggigipfeli und Pizza!

Es hat viel Spass gemacht und wir sind sehr gespannt, wer von den Teilnehmenden in ein paar Jahren als Mitarbeiter/in bei SCS durch die Tür spaziert!

„Ich hatte ein Angebot für meine bis dato Traumstelle, aber ich habe mich schlussendlich entschieden, diese Stelle nicht anzutreten“, meinte Dr. Béatrice Conde-Petit am SCS „Women in Engineering“ Event am 5. November 2019. Dafür ergriff sie anschliessend die Chance, bei Bühler Group als Food Science & Technology Expertin ein neues Labor aufzubauen.

In ihrer Keynote erzählte Béatrice Conde-Petit von molekularen Mechanismen des Pizzateigs, der Verbesserung der Haltbarkeit von Lebensmitteln (z.B. Brot), von Lebensmittelsicherheit (z.B. Salmonellen bei Gewürzen) sowie zukünftiger Lebensmittelproduktion. Dabei gab sie Episoden aus ihrer Karriere zum Besten. Conde-Petit erzählte, dass sie von einer fachfremden Person nach ihrer Toolbox gefragt wurde. Da sie keine hatte, entwickelte sie ihre Toolbox und benutzte daraufhin in allen Projekten diese Toolbox, insbesondere State-Diagramme. Ausserdem bestand sie an der ETH darauf ihren Untersuchungsgegenstand „Pizzateig“ mit anderen Instrumenten analysieren zu dürfen. Es lohnt sich hartnäckig zu sein und Methoden aus verschiedenen Gebieten zu verknüpfen.

Der Wechsel von der Hochschule und Forschung in die Privatwirtschaft sei für sie ein glücklicher Zufall gewesen. Sie war bereits vorher Consultant bei der Bühler Group und wurde – nachdem sie dem Ruf nach Wien als Professorin nicht folgte – angefragt, ob sie bei Bühler ein neues Labor aufbauen würde. Dieser Karriereschritt war eine neue Herausforderung, die sie mit Respekt aber auch Freude antrat.

Die Bühler Group ist ein 1860 gegründetes Schweizer Unternehmen, das weltweit in der nachhaltigen Lebens- und Futtermittelindustrie, neuen Technologien und Mobilität tätig ist. Conde-Petit war als Food Safety Officer massgeblich im „Driver Seat“, neue Innovation in der Lebensmittelproduktion zu realisieren. Ein Beispiel ist eine neue Technologie zur Qualitätsprüfung von Gewürzen (z.B. Salmonellen). Heute ist sie Verantwortliche des „Future of Food Programs“. Aktuell verbrauchen wir weltweit 1.8 Planeten an Ressourcen. In den Industrieländern ist die Zahl sogar noch höher. 1/3 der weltweit verbrauchten Energie geht in die Lebensmittelproduktion und 70% des verbrauchten Wassers stammen aus der Landwirtschaft. Dazu gehen 1/3 der produzierten Lebensmittel in den Abfall. Daraus resultiert mittelfristig ein Nahrungsmangel auf unserem Planeten. Diesem können wir durch einen systematischen Wechsel des Menüplans entgegenwirken; zum Beispiel mit Insekten, Algen, kleineren Tierproteinmengen und dafür grösseren Pflanzenanteilen in unserem Menüplan. Um den Nahrungsmangel und die Lebensmittelhaltbarkeit zu lösen sei ausserdem die Fermentierung von Nahrungsmitteln vielversprechend.

Béatrice Conde-Petit füllte die SCS Aula mit viel Energie und inspirierte die Teilnehmenden mit ihrer Erfahrung und mit dem spannenden Thema „Innovation für die Lebensmittelproduktion der Zukunft“ und gab gleichzeitig einen persönlichen Einblick  in ihren Werdegang. Sie ist eine Frau der Taten und fördert heute kontinuierlich Nachwuchs in ihrer Branche.

Abschliessend brachte sie ein Zitat von Remo Largo: „Das Gras wächst nicht schneller, wenn man es zieht“. Wir müssen aber bereit sein, den Ball zu packen, wenn er auf uns zugeworfen wird, so wie sie die Stelle bei Bühler Group angenommen hatte.

Nach einer angeregten Diskussionsrunde führten wir weitere inspirierende Gespräche bei einem Apéro.

Wir freuen uns alle bereits auf den nächsten „SCS get together – Women in Engineering“ Anlass von SCS im Frühling 2020.