Wir freuen uns, euch zu unserem nächsten Networking Anlass einzuladen: Am 7. April (neues Datum wird sobald als möglich bekannt gegeben) begrüssen wir Sandy Oppliger als Keynote Speakerin. Sie ist Quereinsteigerin in der Tech-Branche und war bis vor kurzem CEO von Bauknecht. Sie wird in ihrer Keynote «From Borneo to CEO» über ihren unkonventionellen Werdegang von der Reisenden zu einer aktiven und begeisterten Führungskraft in der Tech-Branche erzählen. Selbstverständlich freuen wir uns, wenn es wie die letzten Male viele Fragen und einen lebhaften Austausch gibt.

 

Details findet ihr unter SCS Get together – Women in Engineering

 

Bitte meldet euch über info@scs.ch an, damit wir euch das Ersatzdatum senden können. Ihr könnt die Einladung sehr gerne an interessierte Frauen weiterleiten.

 

Wir freuen uns auf euch!

 

Herzliche Grüsse

Supercomputing Sisters

 

PS: Die Keynote ist in englischer Sprache.

Dr. Erwin Thoma ist mit Herz und Seele Naturfreund, Waldexperte und Unternehmer. Durch seinen tiefen Blick in die Gesetzmässigkeiten der Natur hat er Erkenntnisse gewonnen, die in seinem Leben und seinem Unternehmen erfolgreich zum Tragen kommen.

SCS beteiligt sich als Partnerfirma an den Informatiktagen 2020.
In der Woche vom 23.3.2020 bis 27.3.2020 werden wir jeden Mittag einen „Brown Bag Lunch“ in unserer Aula veranstalten, mit einem 30min Referat zu einem spannenden und für die Öffentlichkeit verständlichen Thema.

Melden Sie sich heute noch an zu einem der interessanten Vorträge!
Anmeldung

Programm

12h00: Begrüssung

12h30: Referat in der Aula, 30min

13h00-13h30: Networking, je nach Interesse kurze Führungen durch die Firma

Themen:

Datum Thema Verantwortlich/Referat
Mo, 23.3.2020 Blockchain: Die Hype-Technologie wird erwachsen
Di, 24.3.2020 Data Analytics: Was uns die Welt noch zu erzählen hat…
Mi, 25.3.2020 Wie die SBB ihre Infrastruktur und ihr Rollmaterial automatisch überwacht
Do, 26.3.2020 Wie man den weltgrössten Schiffsmotor steuert
Fr, 27.3.2020 Hochautomatisiertes Fahren: Roboter steuern unsere Autos

 

 

Zusammen mit unserem Kunden, der Web3 Stiftung in Zug, haben wir einen Blog veröffentlicht über unsere Trusted Off-Chain Computing Plattform SubstraTEE, welche Vertraulichkeit, Skalierbarkeit und Interoperabilität von Blockchain Lösungen verbessert:

Have a TEE with Polkadot (nur englisch)

Mehr technische Infos und eine Demo mit privaten Transaktionen von Tokens gibts im Mitschnitt unseres kürzlichen Meetups (englisch):

Dieses Projekt ist open source und der Code ist erhältlich bei GitHub

Gestern war es lebhaft in der SCS-Aula: 23 Schülerinnen und Schüler waren zu Besuch, um unseren Ingenieurinnen und Ingenieuren über die Schulter zu schauen und unseren Arbeitsalltag kennenzulernen. Organisiert wurde der Tag von unseren Praktikanten Luca, Patrick und Titus, die alles super vorbereitet und den Tag moderiert haben.

Zum «Warmwerden» führten Christof Sidler und Felix Eberli aus unserem Management-Team die Kids durch die Firma, danach gab’s ein paar Infos zu allgegenwärtigen Technologietrends (Machine Learning, Künstliche Intelligenz etc.) und später haben die Kinder und Jugendlichen selbst ein Game mit Scratch programmiert. Und zur Stärkung gabs Schoggigipfeli und Pizza!

Es hat viel Spass gemacht und wir sind sehr gespannt, wer von den Teilnehmenden in ein paar Jahren als Mitarbeiter/in bei SCS durch die Tür spaziert!

„Ich hatte ein Angebot für meine bis dato Traumstelle, aber ich habe mich schlussendlich entschieden, diese Stelle nicht anzutreten“, meinte Dr. Béatrice Conde-Petit am SCS „Women in Engineering“ Event am 5. November 2019. Dafür ergriff sie anschliessend die Chance, bei Bühler Group als Food Science & Technology Expertin ein neues Labor aufzubauen.

In ihrer Keynote erzählte Béatrice Conde-Petit von molekularen Mechanismen des Pizzateigs, der Verbesserung der Haltbarkeit von Lebensmitteln (z.B. Brot), von Lebensmittelsicherheit (z.B. Salmonellen bei Gewürzen) sowie zukünftiger Lebensmittelproduktion. Dabei gab sie Episoden aus ihrer Karriere zum Besten. Conde-Petit erzählte, dass sie von einer fachfremden Person nach ihrer Toolbox gefragt wurde. Da sie keine hatte, entwickelte sie ihre Toolbox und benutzte daraufhin in allen Projekten diese Toolbox, insbesondere State-Diagramme. Ausserdem bestand sie an der ETH darauf ihren Untersuchungsgegenstand „Pizzateig“ mit anderen Instrumenten analysieren zu dürfen. Es lohnt sich hartnäckig zu sein und Methoden aus verschiedenen Gebieten zu verknüpfen.

Der Wechsel von der Hochschule und Forschung in die Privatwirtschaft sei für sie ein glücklicher Zufall gewesen. Sie war bereits vorher Consultant bei der Bühler Group und wurde – nachdem sie dem Ruf nach Wien als Professorin nicht folgte – angefragt, ob sie bei Bühler ein neues Labor aufbauen würde. Dieser Karriereschritt war eine neue Herausforderung, die sie mit Respekt aber auch Freude antrat.

Die Bühler Group ist ein 1860 gegründetes Schweizer Unternehmen, das weltweit in der nachhaltigen Lebens- und Futtermittelindustrie, neuen Technologien und Mobilität tätig ist. Conde-Petit war als Food Safety Officer massgeblich im „Driver Seat“, neue Innovation in der Lebensmittelproduktion zu realisieren. Ein Beispiel ist eine neue Technologie zur Qualitätsprüfung von Gewürzen (z.B. Salmonellen). Heute ist sie Verantwortliche des „Future of Food Programs“. Aktuell verbrauchen wir weltweit 1.8 Planeten an Ressourcen. In den Industrieländern ist die Zahl sogar noch höher. 1/3 der weltweit verbrauchten Energie geht in die Lebensmittelproduktion und 70% des verbrauchten Wassers stammen aus der Landwirtschaft. Dazu gehen 1/3 der produzierten Lebensmittel in den Abfall. Daraus resultiert mittelfristig ein Nahrungsmangel auf unserem Planeten. Diesem können wir durch einen systematischen Wechsel des Menüplans entgegenwirken; zum Beispiel mit Insekten, Algen, kleineren Tierproteinmengen und dafür grösseren Pflanzenanteilen in unserem Menüplan. Um den Nahrungsmangel und die Lebensmittelhaltbarkeit zu lösen sei ausserdem die Fermentierung von Nahrungsmitteln vielversprechend.

Béatrice Conde-Petit füllte die SCS Aula mit viel Energie und inspirierte die Teilnehmenden mit ihrer Erfahrung und mit dem spannenden Thema „Innovation für die Lebensmittelproduktion der Zukunft“ und gab gleichzeitig einen persönlichen Einblick  in ihren Werdegang. Sie ist eine Frau der Taten und fördert heute kontinuierlich Nachwuchs in ihrer Branche.

Abschliessend brachte sie ein Zitat von Remo Largo: „Das Gras wächst nicht schneller, wenn man es zieht“. Wir müssen aber bereit sein, den Ball zu packen, wenn er auf uns zugeworfen wird, so wie sie die Stelle bei Bühler Group angenommen hatte.

Nach einer angeregten Diskussionsrunde führten wir weitere inspirierende Gespräche bei einem Apéro.

Wir freuen uns alle bereits auf den nächsten „SCS get together – Women in Engineering“ Anlass von SCS im Frühling 2020.

Wir haben uns an den Umstand gewöhnt, dass wir unseren IT-Administratoren vertrauen müssen. Waren dies früher noch Angestellte im gleichen Betrieb, sind dies heute oft eingekaufte Cloud-Plattformen oder vielleicht bald dezentrale Systeme wie Blockchains.

Administratoren können sämtliche Daten lesen und verändern, die auf einer von ihnen verwalteten Maschine verarbeitet werden. Leider gilt dies nicht nur für die Administratoren unseres Vertrauens, sondern auch für Hacker, welche sich Administrator-Privilegien verschaffen können. Vor solchen Angriffen ist kein noch so qualifizierter Betrieb gefeit.

Trusted Execution Environments (TEEs) schaffen hier Abhilfe. Ein TEE ist vereinfacht als Prozessor-im-Prozessor zu verstehen, welcher eigene Schlüssel verwalten kann und nur Programme ausführt, deren Fingerabdruck unverändert dem Original entspricht. Die Garantie hierfür übernimmt der Hersteller des Prozessors, welcher in Hardware sicherstellt, dass niemand Zugriff auf die internen Schlüssel des TEE erhält und auch nicht dessen Arbeitsspeicher auslesen kann. Jedes TEE ist für den Hersteller eindeutig authentifizierbar, wodurch jeder Benutzer sicherstellen kann, dass sein Programm wirklich auf einem TEE läuft – auch wenn sich die Maschine physisch in einem entfernten Datencenter befindet.

Einer von vielen Anwendungsfällen für TEEs ist e-Ticketing mit Schutz der Privatsphäre: Heute existieren verschiedene «check-in» Apps, bei welchen Betreiber das Bewegungsprofil der Passagiere auswerten, um ein angemessenes Ticket zu verrechnen. Dank TEEs könnte ein solcher Dienst angeboten werden, nachweislich ohne das Bewegungsprofil der Passagiere für irgendjemanden ausser dem Passagier sichtbar zu machen. Die App der Reisenden würde das Bewegungsprofil in verschlüsselter Form an das TEE schicken. Dort würde der Ticketpreis innerhalb der geschützten Enklave errechnet und dem Zahlungsprozess übergeben. Um das Vertrauen der Passagiere zu gewinnen sollte der Betreiber den Code, welcher im TEE ausgeführt wird, für externe oder sogar öffentliche Auditierung offenlegen.

Supercomputing Systems hat kürzlich ein Trusted Execution Projekt  für Datenschutz auf Blockchains erfolgreich abgeschlossen: substraTEE

Wir freuen uns, Euch zu unserem nächsten Networking Anlass einzuladen:
Am 5. November begrüssen wir Dr. Béatrice Conde-Petit als Keynote Speakerin. Sie ist Lebensmittelingenieurin und arbeitet als Expertin für Lebensmitteltechnologie bei der Bühler Group. Davor war sie 20 Jahre als Forscherin, Dozentin und Beraterin der Industrie an der ETH tätig. Sie wird in ihrer Keynote „From becoming an engineer to inspiring engineers“ über ihren interessanten Werdegang berichten und selbstverständlich freuen wir uns, wenn es viele Fragen und einen lebhaften Austausch gibt.

Details findet ihr in der Einladung_Frauen im Engineering_From Becoming an Engineer. Bitte meldet Euch bis spätestens 1. November an, damit wir ausreichend Snacks und Getränke organisieren können.

Wir freuen uns auf Euch!

Herzliche Grüsse
Supercomputing Sisters
Claudia Lorenz, Sabine Proll, Jasmin Smula, Susanne Suter

Mit der Unsicherheit Freundschaft schliessen – eine Ermutigung!

 

Natalie Knapp hielt ein überzeugendes Plädoyer für das urmenschliche Gefühl der Unsicherheit. Sie kam ohne Script und ohne Präsentation aus und stand wie ein gut verwurzelter Baum höchst lebendig vor dem Publikum. Sie grenzte die Unsicherheit klar von der Angst ab: Während Angst meist zu schnellem, unreflektiertem Handeln führe (kämpfen, fliehen, totstellen), eröffne sich in der Unsicherheit ein Raum für Neues. Unsicherheit erfordere nicht sofortiges Handeln; verlangsamen sei möglich und hilfreich, um die Situation sorgfältig ausloten zu können und verschiedene Handlungsoptionen zu prüfen. Die Unsicherheit, so Natalie Knapp, sei aus der Kunst genauso wenig wegzudenken wie aus der Forschung. Sie sei der Nährboden für Wachstum umd Innovation in komplexen Situationen. Zudem bewahre sie einem davor, aus Angst nach vereinfachenden Ideologien zu greifen. Nach dem Vortrag und den Fragen folgten beim Apéro engagierte Gespräche.

Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega hat im Zuge der Erneuerung ihres Einsatzleitsystems eine neue Telefonie-Infrastruktur durch SCS AG entwickeln lassen. Das System ist Voice-over-IP (VoIP) basiert und umfasst eine auf die Bedürfnisse der Einsatzleiter zugeschnittene Bedienoberfläche sowie zwei VoIP-Telefone pro Arbeitsplatz. Das System integriert auch die Kommunikation über das Rega-Funknetz Remico, welches ebenfalls zu grossen Teilen von Supercomputing Systems AG entwickelt wurde.

Das System ist an ein Einsatzleitsystem der Firma Hexagon angebunden und unterstützt damit die operativen Prozesse der Einsatzleiter ideal. Zusätzlich zur Einführung der neuen Systeme wurde die IT-Infrastruktur der Rega in externe Rechenzentren verlegt. Die Kernelemente der Telefonie-Infrastruktur laufen redundant an zwei geographisch getrennten Standorten. Dadurch wird eine hohe Systemverfügbarkeit sicherstellt.

Die Entwicklung des Systems inklusive Live-Schaltung dauerte ein Jahr.

Das Mico VoIP Kommunikations-Frontend für die Einsatzleiter der Rega
Das Mico VoIP Kommunikations-Frontend für die Einsatzleiter der Rega