Künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen (ML) und tiefe Neuronale Netze (DNN) sind mächtige Werkzeuge die wir immer öfter erfolgreich in Kundenprojekten anwenden. Dank enormen Fortschritten in der Computertechnik, Algorithmen und grossen Datenmengen liefern diese Ansätze überzeugende Resultate – insb. im Bereich Bild- und Sprachverarbeitung.

In der Biotechnologie/Pharmazie werden oft Bild­erfassungssysteme eingesetzt. Für das neustes Produkt „zenCELL owl“ der Firma InnoME GmbH (www.innome.org), ein digitales Mehrkamera-Mikroskop, übernehmen künstliche Neuronen das Zählen von lebenden Zellen!

Digitales Mehrkamera-Mikroskop „zenCELL owl“

In enger Zusammenarbeit haben wir für InnoME eine automatisierte PC-basierte Bildverarbeitungssoftware entwickelt, die für jedes aufgenommene Kamerabild die vorhandenen Zellen detektiert, zählt und diese Informationen (fast) in Echtzeit nachfolgenden Verarbeitungsstufen zur Verfügung stellt.

Der entwickelte Zellzählalgorithmus beruht auf einem Neuronalen Netz vom Typ CNN (Convolutional Neural Net). Das Netz wurde mit umfangreichen Lerndaten trainiert: ca. 8‘000 Umrissmarkierte (gelabelte) Fibroblast-Zellen  (L929) in drei unterschiedlichen Zellstadien: lebend, gestorben und mutierend. Letztere wird aktuell noch weggelassen, da naturgemäss noch zu wenige Trainingsdaten vorliegen.

 

Links: Ground Truth – Manuel markierte L929 Zellen: rot=lebend, blau=gestorben, grün=mutiert

Rechts: Typisches Beispiel segmentierter und gezählten L929 Zellen – rot=lebend, blau=gestorben

Generell lassen sich in Zukunft andere Zelltypen – mit entsprechend erweiterten Trainingsdaten – leicht in das bestehende System integrieren. Die erreichte Zählgenauigkeit ist besser als 95%. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit ist » 6 s pro Bild auf einem Standard PC.

Wir sind stolz darauf, dass InnoME GmbH unseren entwickelten Zellzählalgorithmus in ihrem neusten Produkt integriert hat und – nach ausgiebigen Tests – in der ganzen Welt zum Einsatz kommt.

Dieses Jahr sind wir zum ersten mal mit einem eigenen Ausstellersstand an der Innotrans präsent. Gerne begrüssen wir Sie vom 18.09. bis 21.09. in Berlin und zeigen Ihnen aktuelle Projekte und innovative Technologien und Projektansätze.

SCS Ausstellerstand – Halle 2.2, Stand 207 (SWISSRAIL Pavillon, 1. Stock)

 

Aktuelle Projekte die wir vorstellen

  • Refit von Teil-Obsoleszenten Systemen am Beispiel Ticketautomaten Refit (inkl. Front- und Backend)
  • Hoch verfügbare und verteilte Systeme am Beispiel SBB ZKE-Netz (Wayside Train Monitoring System)
  • Machine learning und Bildverarbeitung am Beispiel Advanced Data Analytics

Wir freuen uns mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Möchten Sie bereits jetzt einen Termin mit uns vereinbaren? Kontaktieren sie uns per E-Mail an: info@scs.ch

Vor prall gefülltem Saal legte Prof. Dr. Remo Largo dar, was er in seiner langjährigen Tätigkeit als Kinderarzt und Forscher über die Natur und die Grundbedürfnisse des Menschen gelernt hat. Das Publikum reagierte mit engagierten Fragen, die er ausführlich und teilweise provokant beantwortete.
Video-Aufzeichnung des Vortrages inkl. Fragerunde

Per 1.Juli 2018 hat die SCS ein neues Departement im Bereich Blockchain und Internet-Of-Things aus der Taufe gehoben. Alain Brenzikofer leitet die neu entstandene Gruppe als neuer Department Head. Wir gratulieren Alain Brenzikofer herzlich zur neuen Rolle und wünschen ihm viel Erfolg.

Distributed Ledger Technologien, Blockchain, Kryptowährungen, IoT: Die Begriffe sind in aller Munde und werden in verschiedenen Branchen zukunftsweisend sein. Alain Brenzikofer befasst sich seit Jahren mit diesen Technologien und ist ein profunder Kenner der Szene. Gerade im Energiebereich, aber auch im Rohstoffhandel, bei Herkunftsnachweisen oder in der Industrie ergeben sich heute interessante Anwendungen, welche sich bei SCS bereits in Entwicklung befinden: So ist SCS u.a. Partner im Projekt „Quartierstrom“ am Walensee, wo ein Blockchain-basierter Peer-to-Peer Energiemarkt entsteht.

 

 

Am 1.Juli 2018 wurde Florentin Marty zum Departementsleiter befördert. Er übernimmt das Departement „Measure and Decide“ von Johannes Gassner, welcher unsere Firma nach 10 Jahren verlässt. Wir wünschen Florentin Marty alles Gute und viel Erfolg in seiner neuen Position.

Der Fokus des Departement erweitert sich um dem Bereich „Smart Data“. Diese Daten enthalten sinnvolle Informationen, welche mit Hilfe von Algorithmen oder von AI extrahiert wurden. Dem Endverbraucher ermöglicht dies, Schlüsse aus seinen Daten zu ziehen und diese zu interpretieren.

Am letzten Freitag konnten wir zusammen mit einigen Kunden, Mitarbeitern, Freunden und Bekannten ein fulminantes Fest im Aura in Zürich feiern.
Der Lauf der Dinge hat vor über 25 Jahren angefangen und bewegt sich seit dann immer gehend weiter mit spannenden Ursache-Wirkungsketten…
Vielen Dank an alle Teilnehmenden wie auch die tollen Künstler, dass sie sich auf unser Experiment eingelassen haben.

In einem liberalisierten Markt können Kundinnen und Kunden ihren Energielieferanten frei wählen und wechseln. Deshalb müssen die Lieferantenwechsel zwischen den Verteilnetzbetreibern und den Energielieferanten koordiniert abgewickelt werden können. Die dazu nötigen Informationen müssen kostengünstig, automatisiert und sicher durch einen Datahub verarbeitet werden.

Die Entwicklung eines Datahubs für die Swisseldex AG (www.swisseldex.ch) hat die Firma Supercomputing Systems AG bei einer öffentlichen Ausschreibung gewonnen.

Der Datahub steht allen Marktakteuren diskriminierungsfrei zur Verfügung und basiert auf der Branchenempfehlung des Verbandes der schweizerischen Elektrizitätsunternehmen (VSE).

Die Swisseldex AG wurde von den fünf Schweizer Verteilnetzbetreibern AEW Energie AG, BKW Energie AG, Centralschweizerische Kraftwerke AG, ewz und St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG am 21. März 2018 gegründet. Sie decken zusammen ein Viertel der Messpunkte des schweizerischen Stromnetzes ab. Die Swisseldex AG steht weiteren Verteilnetzbetreibern offen.

 

 

Wir sind stolz darauf, dass unser Kunde Roboception für den rc_visard den weltbekannten iF DESIGN AWARD erhalten hat.

Schon zu Beginn war es Roboceptions‘ Ziel nicht nur einen funktional optimalen Sensor zu entwickeln, sondern diesen ebenfalls optisch attraktiv zu gestalten. Die Sensoren sind üblicherweise auf Robotern ihrer Kunden in prominenter Position montiert.

Der rc_visard mit seiner Kombination von Funktionalität und Design konnte die iF DESIGN AWARD 63-köpfige Jury überzeugen. Wir gratulieren herzlich.

Weitere Infos bei Roboception.

Auch bei KI Projekten ist die Usability des User Interfaces ein Schlüssel zum Erfolg.

Bei der IBM Watson KI Plattform können PDF Dokumente für das Trainieren der Modelle benutzt werden. Dafür müssen grosse Dokumentenmengen manuell annotiert werden.

Das Annotieren ist eine aufwendige Arbeit. Ein geeignetes Werkzeug für diesen Arbeitsschritt zur Verfügung zu stellen, ist ein Erfolgsfaktor für IBM Watson.

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CCS Page Annotator
Der Page Annotator erlaubt einem User die verschiedenen Texttypen graphisch zu markieren. Dadurch können die Dokumentenmodelle trainiert werden.

Im Auftrag von IBM Research hat SCS ein Web-basiertes Werkzeug für diese Arbeit entwickelt.

Der SCS Usability Engineer hat das User Interface, basierend auf in Workshops erhobenen Anforderungen, entworfen. Dabei wurde speziell auf selbsterklärende und effiziente Abläufe geachtet. Studien bei IBM haben gezeigt, dass die Annotationsarbeit dank dem neuen UI mehr als 10 mal schneller erledigt werden kann.

CCS Table Annotator
Für Tabellen wurde eine zusätzliche Table Annotation Seite bereitgestellt.

Wir gratulieren der IBM Watson Gruppe um Peter Staar zur Präsentation an der SysML Konferenz in Stanford.

Peter W J Staar, Michele Dolfi, Christoph Auer, Costas Bekas. Corpus Conversion Service: A machine learning platform to ingest documents at scale. SysML 2018.

Themen: User Centered Design, HTML5, Sass/CSS, TypeScript, Angular, D3