Wir sind stolz darauf, dass unser Kunde Roboception für den rc_visard den weltbekannten iF DESIGN AWARD erhalten hat.

Schon zu Beginn war es Roboceptions‘ Ziel nicht nur einen funktional optimalen Sensor zu entwickeln, sondern diesen ebenfalls optisch attraktiv zu gestalten. Die Sensoren sind üblicherweise auf Robotern ihrer Kunden in prominenter Position montiert.

Der rc_visard mit seiner Kombination von Funktionalität und Design konnte die iF DESIGN AWARD 63-köpfige Jury überzeugen. Wir gratulieren herzlich.

Weitere Infos bei Roboception.

Rund 3 Jahre nach einer ersten Idee konnten wir im Auftrag der Projektpartner KUKA und Roboception innerhalb von nur 9 Monaten die Hardwareplattform für den rc_visard, einer 3D-Stereokamera für Roboter, realisieren. SCS hat hier im Wesentlichen seine weitreichende Expertise in der Elektronikentwicklung von Kamerasystemen einbringen können. Diese mit einem NVIDIA Tegra K1 Prozessor ausgerüstete Kamera ermöglicht es, in Echtzeit 3D Messungen und Positionierungen im Raum durchzuführen und bildet die Grundlage für eine Vielzahl von Weiterentwicklungen in der Roboterautomation. Bei der Entwicklung des Sensors hat Roboception insbesondere die intuitive Nutzbarkeit mittel Webinterface und einfache Integration mit Standardschnittstellen im Fokus. Im April 2017 wurde die Lösung erstmals an der Hannover Messe der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Seit der erfolgreichen Vorstellung auf der Messe, auf der zahleiche Vorbestellungen eingegangen sind, lag der Fokus auf dem Aufbau der Serienproduktion. Diese wurde nun erfolgreich gestartet und der rc_visard wird ab Ende September 2017 ausgeliefert. Wir gratulieren herzlich zum gelungenen Produktlaunch.

Weitere Infos: https://roboception.com/de/rc_visard/

Die Hamburger GLP Systems GmbH ist ein innovativer Spezialist im Bereich Informations- und Automationssysteme für klinische Laboratorien. GLP Systems hat mit einem neuen Ansatz die Probenförderung revolutioniert: Einer Carrera Bahn gleich werden Probegefässe einzeln mit intelligenten CARs auf einfachen Fahrspuren durch die Labor- und Kühlräume transportiert. Weltweit sind bereits eine Vielzahl solcher Systeme im Einsatz, so auch im Zentrum für Labormedizin am Inselspital Bern.

Bild 1: Der Pool leerer CARs ermöglicht eine effiziente automatische Befüllung auf der rechten Fahrspur. Im Tube Assessment Center (TAC), rechts hinten im Bild, werden die Probegefässe bei ihrer Durchfahrt mit dem rein optischen SCS Computer Vision System zuverlässig klassifiziert und treten im Anschluss ihren individuellen Weg durch das Labor an.
Quelle: Zentrum für Labormedizin – Inselspital Bern

Fehlerhafte Analyseaufträge werden dank der SCS Computer Vision Lösung vermieden: Die Probegefässe werden anhand ihrer Form und Farbe rein optisch klassifiziert. In der Praxis ist die weltweite Vielfalt der Gefässtypen eine Herausforderung, da sich ihre Merkmale oft nur geringfügig unterscheiden. Dank einer statistischen Auswertung können Gefässe trotz Variationen in den Produktionschargen zuverlässig erkannt werden. Verwechslungen werden vermieden, indem das System CARs mit unsicherer Klassifizierung automatisch ausschleust. In diesen zum Glück seltenen Fällen prüft der Mensch als zuverlässigste Instanz die Proben manuell nach und sorgt damit für die unerlässliche Sicherheit.

SCS Service Tool
Bild 2: Das SCS Service Tool ermöglicht als stand-alone Applikation eine detaillierte Zustandsanalyse. Dank Rapid Prototyping mit MATLAB war die agile Entwicklung kosteneffizient und schnell einsatzfähig.

Ein Servicetechniker kann dank des SCS Service Tools rasch Ursachen von Unsicherheiten aufdecken: Es analysiert und visualisiert Diagnosebilder zusammen mit weiteren Daten der TAC. Bei Bedarf können einfach neue Bildserien erstellt und damit der Daten-Pool für das Machine Learning kontinuierlich erweitert werden. Neue Gefässtypen lassen sich auf diese Weise einfach einlernen. Zudem können Variationen bekannter Gefässtypen immer besser verstanden und die Erkennungsrate so laufend optimiert werden.

Bild 3: Dank Schwarmintelligenz fahren die CARs autonom durch die verschiedenen Module (TAC, Zentrifugen, Kappen-Entferner, Analysegeräte,…). Das ermöglicht eine individuelle und damit kostengünstige Analyse der Blutproben ganz im Sinne der Industrie 4.0 Idee.
Quelle: Zentrum für Labormedizin – Inselspital Bern

Die Sicherheit und Verfügbarkeit von SBB Eisenbahn-Infrastrukturanlagen wird durch die Geschäftseinheit Infrastruktur Überwachung (UEW) sichergestellt. SBB UEW hat einen Bedarf für ein „gezogenes Diagnosefahrzeug“ (gDFZ) um diesen Auftrag zu erfüllen und zugleich eine Erweiterung zum bestehenden selbstfahrenden Diagnosefahrzeug zu schaffen. Das gDFZ kann zusätzlich auch die Fahrdynamik und die Fahrleitung vermessen. Im Messeinsatz wird das gDFZ in einer Komposition mit Brems- und Steuerwagen von einer Lok gezogen.

Das Zentrale System (ZS) bildet das Herzstück des neuen Fahrzeuges. Es übernimmt nicht nur die Benutzerinteraktion, sondern auch die Überprüfung, die persistente Speicherung und die Anzeige aller Messdaten.

Die SBB haben SCS den Zuschlag für die Entwicklung des Zentralen Systems (Hardware und Software) erteilt. Das in der öffentlichen Ausschreibung erfolgreiche Konzept verbindet erstmalig modulare Messtechnik über offene Schnittstellen mit der Technologie eines modernen Rechenzentrums und integriert diese in ein Schienenfahrzeug. Das Leuchtturmprojekt erfüllt alle wesentlichen Merkmale einer „Industrie 4.0“ Anwendung.

Die Microservice Architektur erlaubt eine modulare, flexibel erweiterbare und hoch skalierbare Lösung. So entsteht eine übersichtliche und ausbaufähige Softwarelandschaft, welche sich über die gesamte Lebensdauer des gDFZ sehr gut weiterentwickeln lässt und zudem wirtschaftlich betrieben werden kann.

Zudem übernimmt SCS die Rolle des Integrators für das Gesamtsystem. Die Systemintegration ist der entscheidende Erfolgsfaktor für das gesamte Projekt. Die gewählte Lösung unterstützt deshalb die Integration von allen gängigen Diagnose- und Supportsystemen durch eine klare Systematik in der Vorgehensweise und durch eine offene, transparente und skalierbare Systemarchitektur. SCS verfügt über umfangreiche Erfahrungen sowohl im Bereich offener Systeme und der Integration von Drittsystemen, sowie in der Entwicklung von „Mission critical applications“ inklusive Wartung und Betreuung über den gesamten Lebenszyklus (Life Cycle Management – LCM), so zum Beispiel für das Kommunikationssystem der REGA.

Wir freuen uns sehr über diesen Zuschlag und auf die Zusammenarbeit mit den SBB sowie den Lieferanten der weiteren Arbeitspakete, den Peripheriesystemen und dem Fahrzeugumbau.

gDFZ-Komposition

Hintergrundinformationen zur Anwendung:

Die Geschäftseinheit Infrastruktur Überwachung der SBB hat den Auftrag, Sicherheit und Verfügbarkeit der Eisenbahn-Infrastrukturanlagen, unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben, sicher zu stellen. Die Leistungen der Überwachung werden aus einem Mix menschlicher Expertise (Streckeninspektor) und maschinell ermittelter Diagnose- und Prognosedaten (Mess- und Diagnosetechnik) erfüllt. Mittelfristig steigt der Anteil an maschinellen Leistungen aufgrund der Ausweitung der industriellen Überwachung auf dem Netz und der Inbetriebnahme neuer Hochgeschwindigkeitsstrecken (Gotthard und Ceneri Basistunnel GBT/CBT).

Messfahrten sind Stand der Bahntechnik und für ein professionelles Anlagenmanagement insbesondere in den Anlagengattungen Fahrbahn und Fahrstrom unerlässlich. Die Messungen im Bereich Fahrtechnik sind zudem aufgrund gesetzlicher und normativer Vorgaben (u.a. R 22070) zwingend notwendig. Zuverlässige, konsistente und belastbare Messdaten liefern zudem einen wichtigen Input für die kurzfristige Diagnose (Überwachung), den präventiven Unterhalt und die Prognose des Substanzerhalts. Sie bilden die Basis für die mittel- und langfristige Unterhaltssteuerung der Anlagengattungen.

Ferag FlyStream

Industrie 4.0, Internet of Things, Cloud – diese Begriffe sind momentan in aller Munde. Meist fehlt jedoch noch ein einheitliches Verständnis darüber, was sie bedeuten, wie sie in der Industrie umzusetzen sind und vor allem, welchen Nutzen der Anwender davon hat.

Anlässlich einer aktuellen Gesprächsrunde des Diskussionsforums „Laufenburger Gespräche“ wurde Dr. Johannes Gassner als Experte eingeladen, um über das Thema zu sprechen.

Aus dem Gespräch entstand der Artikel „Schweizer KMU sind parat – nur der Nutzen ist oft nicht klar“. Dieser wurde gleich zweifach publiziert:

Hinter dem „Internet of Things“, kurz IoT, verbirgt sich beispielsweise die Absicht, möglichst viele elektrische Geräte mit der Fähigkeit auszustatten, via Internet miteinander zu kommunizieren. Unter Industrie 4.0 versteht man die Bündelung der technologischen Trends und eine Vision wie das produzierende Gewerbe in Zukunft aussehen könnte.

Die „Laufenburger Gespräche“ bieten eine Plattform, um interessante, brisante oder aktuelle Themen im Expertenkreis zu diskutieren.

Ansprechperson bei SCS
Florentin Marty

Wir demonstrieren ein Entwicklungssystem für Stereo-Kamera-Fahrerassistenzsysteme auf der Basis des Zynq All Programmable SoC. Optimiert für die Entwicklung von Bildanalysealgorithmen demonstriert dieses System sowohl eine Bildentzerrung als auch die Berechnung des SGM Stereo um die Lage und den Abstand von Objekten abzubilden.

Um mehr zu erfahren, besuchen Sie uns an der Embedded World in Nürnberg.
Wir sind zu Gast am Xilinx-Stand 1-205.

www.scs.ch/fpgabox

SGM Stereo on SCS Zynq Box

EW2014

Als ökologischer Vorreiter stellt isofloc seit 1982 hochwertige Wärmedämmungen aus recyklierten Tageszeitungen her. Sowohl bei Altbausanierungen als auch im Neubau ermöglicht das Einblasen der Zelluloseflocken eine lückenlose und damit sehr effiziente Wärmedämmung.

Robofloc befüllt automatisch vorgefertigte Holzelemente (Bild rechts: rekonstruierte Aufsicht) mit isofloc Dämmmaterial.

Im Elementbau verfolgt isofloc eine innovative, anwenderorientierte Rationalisierung: Sie hat den Befüllautomaten robofloc entwickelt, welcher die Zelluloseflocken halbautomatisch in industriell gefertigte Holzbauelemente einbringt. Auch bestehende Fertigungsstrassen sollen mit dem Automaten einfach nachgerüstet werden können. Eine hohe Qualität der Einbringung kann dabei nur dann erreicht werden, wenn die Einblaspositionen auf den Holzbauelementen genau definiert sind. Die oben offenen Elemente werden jedoch zum Teil nicht ausgerichtet und in beliebiger Reihenfolge auf Rollenbahnen angeliefert.

Um ihrem Qualitätsanspruch gerecht zu werden, hat isofloc zusammen mit SCS ein Kamerasystem entwickelt, das mit Lasern die Holzbauelemente dreidimensional scannt: Form und Position der Elemente werden so in hoher Auflösung vermessen. Die präzisen 3D-Daten erlauben eine akkurate, geometrische Modellierung der Fächer: Anzahl und Position der Ecken, Seitenlängen, Fächertiefe und Aussparungen in den Wänden werden bestimmt. Das System erkennt auch Felder, die nicht gefüllt werden dürfen und verhindert so das unerwünschte Austreten von Dämmflocken. Danach werden die einzelnen Einblaspositionen bestimmt, angefahren, und das Element gemäss den berechneten Einblasdaten gefüllt.

Das Kamerasystem erlaubt eine reproduzierbar hohe Qualität der Einbringung von Zelluloseflocken in industriell hergestellte Fertigbau-Elemente, unabhängig von Software-Schnittstellen, wie z.B. zu CAD Konstruktionsprogrammen und unabhängig von bereits bestehenden Investitionen des Produzenten.

Die Ferag AG ist ein führender Anbieter von Förder- und Verarbeitungstechniken für Printmedien. Ferag suchte eine Lösung zur Überwachung und Optimierung verschiedener Prozesse in ihren Anlagen. Das Team von SCS entwickelte dafür eine Rechnerplattform basierend auf einem mit uClinux betriebenen, digitalen Signalprozessor Analog Devices BlackFin DSP. Der CMOS-Sensor von Aptina eignet sich speziell für bewegte Szenen und garantiert eine lange Verfügbarkeit. Die Rechnerplattform kommuniziert direkt über parallele I/Os (24V), Ethernet oder EtherCat mit der Steuerung. Das offene Software-Framework erlaubt die effiziente Implementierung der heutigen und die Erweiterung auf zukünftige Aufgaben.

Das Ferag QualiEye vor einem Unidrum Fördersystem

Die ‚Machine Vision‘ – Lösung von SCS ermöglicht die automatische Erkennung von falsch eingelegten Bögen und hilft dadurch, grosse finanzielle Schäden und Verspätungen in der Printproduktion zu vermeiden. Dank günstiger Herstellkosten kann die Rechnerplattform grossflächig eingesetzt werden. Zudem kann bei der Konstruktion der Maschine auf mehrere Stellmotoren und Lichtschranken verzichtet werden, da die Bildverarbeitungslösung automatisch und ohne mechanische Anpassungen mit verschiedenen Formaten umgehen kann.

Viasuisse ist die Schweizer Verkehrsinformationszentrale mit Sitz in Biel. Eine dreisprachige Redaktion veredelt verschiedenste Datenquellen zu hochwertigen Verkehrsinformationen, welche über unterschiedliche Kommunikationskanäle verbreitet werden.

Die linke Fahrbahn ist zu 95% frei, die rechte im Feierabendverkehr nur zu 15%.

Viasuisse wertet im Hinblick auf die Verkehrssituation umfangreiches Bildmaterial aus und pflegt die Ergebnisse in ihr Produktionssystem ein. Sie wünscht eine Optimierung dieser Prozesse. Dazu bedarf es einer automatischen Bildanalyse und einer Integration der Resultate in das bestehende Arbeitsschema ohne Medienbrüche.

Viasuisse hat gemeinsam mit SCS einen innovativen Weg gefunden, wie mit Bildmaterial aus unterschiedlichsten Quellen Verkehrszustände wie Staus oder stockender Verkehr automatisch und zuverlässig erkannt, und effektiv in den bestehenden Arbeitsfluss eingebunden werden können.

Einbindung der automatischen Stau-Erkennung in den Arbeitsprozess des Redaktionsteams

Die skalierbare Plattform zur automatischen Bildauswertung und Generierung von mandantenabhängigen Verkehrsmeldungen verwaltet auch die Kamerastandorte inklusive Meta-Informationen wie Georeferenzen. Durch den zentralen Betrieb werden Betriebskosten eingespart, da sie auf mehrere Parteien verteilt werden können.