Das gezogene Diagnosefahrzeug (kurz gDFZ) der SBB ist seit 2018 regelmässig auf den Schweizer Schienen im Einsatz. Mit der Entwicklung des Zentralen Systems war SCS massgebend an der Entwicklung dieses neuen Diagnosefahrzeuges beteiligt. Das Zentrale System ist verantwortlich für die einheitliche Erfassung aller Messdaten und Speichern dieser Daten in einem offenen, standardisierten Format. Weiter stellt das Zentrale System einen Viewer zur Verfügung um die Messdaten direkt (live) auf dem Fahrzeug sowie nachgelagert im Büro anzuzeigen. Angeliefert werden die Messdaten von Mess- und Inspektionssystemen von unterschiedlichen Instrumenten-Lieferanten.

SCS war zuständig für die Entwicklung der spezifischen zentralen Software-Komponenten welche die hohen Anforderungen der SBB erfüllen kann. Zum Lieferumfang gehörten auch Server- und Netzwerkkomponenten sowie die Arbeitsplätze für die Messingenieure. Die Soft- und Hardware wurde von SCS zusammen mit den Messsystem-Lieferanten auf dem gDFZ integriert und in Betrieb genommen.

Die SBB überwacht mit dem gDFZ permanent den Zustand ihrer Infrastruktur. Wir sind stolz mit dem Zentralen System, einem Rechenzentrum auf Schienen, einen wertvollen Beitrag dazu geleistet zu haben.

 

Wie wichtig diese Überwachung ist, speziell bei den aktuell sehr hohen Temperaturen, zeigt auch ein aktueller Beitrag aus dem Westschweizer Fernsehen (RTS).

Das gDFZ und die Viewer-Software von SCS sind im Beitrag im Bereich 15-45s zu sehen.

Mit Patrik Wernli wird ein erfahrener Projektleiter zum Department Head. Ab 1. April übernimmt er das Department von Christian Bühlmann der nach 13 Jahren die SCS verlässt. Wir wünschen Patrik einen erfolgreichen Start und bedanken uns ganz herzlich bei Christian für die hervorragende Aufbauarbeit über die Jahre.

Diese Woche durften wir erfolgreich den ersten Tech-Event dieses Jahres durchführen. Joel Casutt, Florentin Marty und Patrick Wernli führten unsere rund 200 Gäste in die Vision des gezogenen Diagnosefahrzeug ein, wie das Zentrale System funktioniert, Daten sammelt, verarbeitet, aufbereitet und visualisiert, wie auch welche Sensoren verwendet werden und welche ersten Erkenntnisse bereits aus den Daten gezogen werden konnten.

Die mechanischen und optischen Elementen von Dynamischen Fahrgastinformationsanzeiger (DFI) sind rauhen Umweltbedingungen ausgesetzt und müssen höchsten Ansprüchen genügen. Daher sind die Geräte hochwertig und teuer.

Die Planung, der Bau und die Installation der Anzeiger an den Haltestellen sind ebenfalls kostspielig.

Die Verkehrsbetriebe Luzern haben sich entschieden, diese Investitionen zu schützen und die Lebensdauer der DFI’s zu verlängern. Mit dem Refit wurde gleichzeitig aus der Analogfunk in die GSM Welt gewechselt.

SCS wurde beauftragt, diese Teilrenovation durchzuführen. Das Projekt ist ein Erfolg, denn die gute Qualität der Information konnte gehalten und um fremde Linien auf den Anzeigern verbessert werden.

Userinterface im ZVV Stil

Die Vorbereitungen für den Fahrplanwechsel 12/13 laufen auf Hochtouren. Die Software-Entwicklung für das neue Userinterface im ZVV-Stil kommt gut voran. Gleichzeitig entsteht das Sortiment 2013 der ZVB in enger Zusammenarbeit mit den Tarifspezialisten. Die Tarife von SBB, ITV Z-Pass und TV Zug werden zu einem Sortiment gebündelt. An der Zuger Messe nutzte das Publikum die Möglichkeit, den ’neuen‘ Ticketautomaten und das kommende Flächenzonen-Sortiment eingehend zu studieren. Die positiven Rückmeldungen werten wir Entwickler als: ‚Generalprobe bestanden‘.

Userinterface im ZVV Stil