Per 1.Juli 2018 hat die SCS ein neues Departement im Bereich Blockchain und Internet-Of-Things aus der Taufe gehoben. Alain Brenzikofer leitet die neu entstandene Gruppe als neuer Department Head. Wir gratulieren Alain Brenzikofer herzlich zur neuen Rolle und wünschen ihm viel Erfolg.

Distributed Ledger Technologien, Blockchain, Kryptowährungen, IoT: Die Begriffe sind in aller Munde und werden in verschiedenen Branchen zukunftsweisend sein. Alain Brenzikofer befasst sich seit Jahren mit diesen Technologien und ist ein profunder Kenner der Szene. Gerade im Energiebereich, aber auch im Rohstoffhandel, bei Herkunftsnachweisen oder in der Industrie ergeben sich heute interessante Anwendungen, welche sich bei SCS bereits in Entwicklung befinden: So ist SCS u.a. Partner im Projekt „Quartierstrom“ am Walensee, wo ein Blockchain-basierter Peer-to-Peer Energiemarkt entsteht.

 

 

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Industrie 4.0, Internet of Things, Cloud – diese Begriffe sind momentan in aller Munde. Meist fehlt jedoch noch ein einheitliches Verständnis darüber, was sie bedeuten, wie sie in der Industrie umzusetzen sind und vor allem, welchen Nutzen der Anwender davon hat.

Anlässlich einer aktuellen Gesprächsrunde des Diskussionsforums „Laufenburger Gespräche“ wurde Dr. Johannes Gassner als Experte eingeladen, um über das Thema zu sprechen.

Aus dem Gespräch entstand der Artikel „Schweizer KMU sind parat – nur der Nutzen ist oft nicht klar“. Dieser wurde gleich zweifach publiziert:

Hinter dem „Internet of Things“, kurz IoT, verbirgt sich beispielsweise die Absicht, möglichst viele elektrische Geräte mit der Fähigkeit auszustatten, via Internet miteinander zu kommunizieren. Unter Industrie 4.0 versteht man die Bündelung der technologischen Trends und eine Vision wie das produzierende Gewerbe in Zukunft aussehen könnte.

Die „Laufenburger Gespräche“ bieten eine Plattform, um interessante, brisante oder aktuelle Themen im Expertenkreis zu diskutieren.

Ansprechperson bei SCS
Johannes Gassner

SRF_WP_20140203_001Das Trafficsystem Proteus des Schweizer Radio und Fernsehens SRF ist eine Erfolgsgeschichte. Seit mehr als 10 Jahren wird die detaillierte Programmplanung der Sender SRF1, SRFzwei und SRFinfo mithilfe dieses Werkzeugs durchgeführt.

Proteus wurde von 1998-2002 durch SCS konzipiert und umgesetzt. Zu diesem Zeitpunkt arbeiteten die verschiedenen Redaktionen von SRF mit unterschiedlichen Methoden zur Vorbereitung ihrer Sendungen auf die Ausstrahlung

 

Herausforderung

Mit Proteus sollte ein System geschaffen werden, welches die Redaktionen bei ihrer Arbeit unterstützt und gleichzeitig zu einer effizienteren Zusammenarbeit durch die Einführung einheitlicher Arbeitsprozesse führt.

Lösung

In einer Konzeptphase wurde gemeinsam mit rund 30 Redaktionen die Funktionalitäten des Trafficsystems Proteus identifiziert, die anschliessend von SCS realisiert wurden.

Dieses umfasst u.a.:

  • Verwaltung und Management von:
    • Beiträgen von Magazinen wie beispielsweise Kassensturz, Aeschbacher, Einstein etc.
    • Informationen zu mitwirkenden Moderatoren, Gästen, Schauspielern, Regisseuren u.v.m.
    • Einkaufsverträgen für Filme und Serien.
    • Lizenzen für die Ausstrahlung von Fremdproduktionen, sowie zusätzliche Rechteinhaber bei Eigenproduktionen.
  • Export von Beschreibungen und Bildern für die Publikation auf der SRF-Website, in den Programmzeitschriften und im Teletext / EPG.

Nach 10 Jahren Betrieb hat Proteus über 700 aktive Benutzer und verwaltet über 300‘000 Sendungen mit zugehörigen Metadaten. Der Bedarf der Anwender hat sich über die Jahre auch geändert. So übernimmt Proteus heute auch folgende Aufgaben:

  • Kommunikation mit dem Automationssystem von SRF.
  • Prüfung der Planung auf die Einhaltung diverser Vorschriften (Altersfreigabe, Werbelänge).
  • Bereitstellen von Informationen über Web-Cockpits für einfachen Zugriff.

 Beitrag SCS

  • Bedarfsanalyse zusammen mit den SRF Mitarbeitenden
  • Realisierung des Kundenspezifischen Trafficsystems Proteus
  • 3rd Level Support und Weiterentwicklung