„Ich hatte ein Angebot für meine bis dato Traumstelle, aber ich habe mich schlussendlich entschieden, diese Stelle nicht anzutreten“, meinte Dr. Béatrice Conde-Petit am SCS „Women in Engineering“ Event am 5. November 2019. Dafür ergriff sie anschliessend die Chance, bei Bühler Group als Food Science & Technology Expertin ein neues Labor aufzubauen.

In ihrer Keynote erzählte Béatrice Conde-Petit von molekularen Mechanismen des Pizzateigs, der Verbesserung der Haltbarkeit von Lebensmitteln (z.B. Brot), von Lebensmittelsicherheit (z.B. Salmonellen bei Gewürzen) sowie zukünftiger Lebensmittelproduktion. Dabei gab sie Episoden aus ihrer Karriere zum Besten. Conde-Petit erzählte, dass sie von einer fachfremden Person nach ihrer Toolbox gefragt wurde. Da sie keine hatte, entwickelte sie ihre Toolbox und benutzte daraufhin in allen Projekten diese Toolbox, insbesondere State-Diagramme. Ausserdem bestand sie an der ETH darauf ihren Untersuchungsgegenstand „Pizzateig“ mit anderen Instrumenten analysieren zu dürfen. Es lohnt sich hartnäckig zu sein und Methoden aus verschiedenen Gebieten zu verknüpfen.

Der Wechsel von der Hochschule und Forschung in die Privatwirtschaft sei für sie ein glücklicher Zufall gewesen. Sie war bereits vorher Consultant bei der Bühler Group und wurde – nachdem sie dem Ruf nach Wien als Professorin nicht folgte – angefragt, ob sie bei Bühler ein neues Labor aufbauen würde. Dieser Karriereschritt war eine neue Herausforderung, die sie mit Respekt aber auch Freude antrat.

Die Bühler Group ist ein 1860 gegründetes Schweizer Unternehmen, das weltweit in der nachhaltigen Lebens- und Futtermittelindustrie, neuen Technologien und Mobilität tätig ist. Conde-Petit war als Food Safety Officer massgeblich im „Driver Seat“, neue Innovation in der Lebensmittelproduktion zu realisieren. Ein Beispiel ist eine neue Technologie zur Qualitätsprüfung von Gewürzen (z.B. Salmonellen). Heute ist sie Verantwortliche des „Future of Food Programs“. Aktuell verbrauchen wir weltweit 1.8 Planeten an Ressourcen. In den Industrieländern ist die Zahl sogar noch höher. 1/3 der weltweit verbrauchten Energie geht in die Lebensmittelproduktion und 70% des verbrauchten Wassers stammen aus der Landwirtschaft. Dazu gehen 1/3 der produzierten Lebensmittel in den Abfall. Daraus resultiert mittelfristig ein Nahrungsmangel auf unserem Planeten. Diesem können wir durch einen systematischen Wechsel des Menüplans entgegenwirken; zum Beispiel mit Insekten, Algen, kleineren Tierproteinmengen und dafür grösseren Pflanzenanteilen in unserem Menüplan. Um den Nahrungsmangel und die Lebensmittelhaltbarkeit zu lösen sei ausserdem die Fermentierung von Nahrungsmitteln vielversprechend.

Béatrice Conde-Petit füllte die SCS Aula mit viel Energie und inspirierte die Teilnehmenden mit ihrer Erfahrung und mit dem spannenden Thema „Innovation für die Lebensmittelproduktion der Zukunft“ und gab gleichzeitig einen persönlichen Einblick  in ihren Werdegang. Sie ist eine Frau der Taten und fördert heute kontinuierlich Nachwuchs in ihrer Branche.

Abschliessend brachte sie ein Zitat von Remo Largo: „Das Gras wächst nicht schneller, wenn man es zieht“. Wir müssen aber bereit sein, den Ball zu packen, wenn er auf uns zugeworfen wird, so wie sie die Stelle bei Bühler Group angenommen hatte.

Nach einer angeregten Diskussionsrunde führten wir weitere inspirierende Gespräche bei einem Apéro.

Wir freuen uns alle bereits auf den nächsten „SCS get together – Women in Engineering“ Anlass von SCS im Frühling 2020.

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    Bewusstsein zu entwickeln, ist der erste Schritt zu Veränderung. Aus diesem Grund bemühen wir uns darum Vielfalt und Inklusion in unserem Unternehmen, und darüber hinaus, immer wieder zu diskutieren.

    Wir freuten uns sehr, Séverine Chardonnens, Mitbegründerin von dem Tech-Startup IDUN Technologies, als Gastsprecherin bei uns begrüssen zu dürfen. Ihre Perspektive auf das Thema erläuterte sie in einem äusserst interessanten Vortrag.

    Zum ersten Mal fand die Veranstaltung online statt, wodurch unerwartet eine intime Umgebung geschaffen wurde, mit einem berührenden Vortrag.

    Nach einer kurzen Vorstellung ihrer Firma, versuchte Séverine zu erklären, warum sich Technologie für sie inklusiv anfühlt, während sie für viele andere exklusiv ist. Sie gab einen erfrischend persönlichen Einblick in ihre Erziehung und ihre Familienkonstellation, die ihrer Meinung nach entscheidend war für die Entwicklung ihrer Überzeugungen. Diese Werte führten dazu, ein Umfeld zu wählen, das vielfältig und inklusiv ist. Sie beeinflussten nicht nur ihre Studienwahl, sondern zeigten sich später in dem von ihr gegründeten Unternehmen und führten zu einem Team, das diverser nicht sein könnte.

    „Differences should not be ignored; they should be embraced. “ – Wir stimmen völlig zu.

    Die nächste Veranstaltung für Women in Engineering ist für das Frühjahr 2021 geplant. Informationen dazu werden auf unserer Website gepostet!

    Trotz erschwerter Umstände konnte der SCS Denkanstoss unter Einhaltung der aktuellen Vorgaben des Bundes im Auditorium des Technopark Zürich durchgeführt werden. Das zahlreiche Publikum hörte den eindrücklichen Ausführungen von Erwin Thoma aufmerksam zu. Es wurde klar, wie viel wir von der Natur und ihren „Handlungsweisen“ lernen können, sowohl für den unternehmerischen Alltag wie auch unser persönliches Leben.

     

      Kontaktieren Sie Seraina Morell Gunzinger

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      Ing. Dr. Erwin Thoma teilt sein grosses Erfahrungswissen rund um das Leben und Zusammenleben von Bäumen im Ökosystem. Er erzählt, was er von den Bäumen gelernt hat und weiterhin lernt, sowohl für sein Leben wie für sein Unternehmen.

      Einladung als PDF

        Kontaktieren Sie Seraina Morell Gunzinger

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        Diese Woche findet die Vortragsreihe „Dezentrales Internet – Utopie oder Realität?“ in der Kirche St. Peter statt. Das Programm dieser Woche finden Sie hier: Programm

         

        Hier finden Sie die Links für die Liveübertragungen der Vortragsreihe „Dezentrales Internet – Utopie oder Realität?“ in der Kirch St. Peter.

         

        SCS @ St. Peter | Schwerpunkt: Wie funktioniert das Internet? (1/4)

        Dienstag, 22.9.2020, 09:00

        https://youtu.be/G_Uz2k8rMuU

         

        SCS @ St. Peter | Schwerpunkt: Bedrohungen im Internet (2/4)

        Mittwoch, 23.09.2020, 09:00

        https://youtu.be/9M2xWrlCPFw

         

        SCS @ St. Peter | Schwerpunkt: Bedrohungen der Welt (3/4)

        Donnerstag, 24.09.2020, 09:00

        https://youtu.be/GcA670FKDAQ

         

        SCS @ St. Peter | Schwerpunkt: Bedrohungen des Finanzsystems (4/4)

        Freitag, 25.9.2020, 09:00

        https://youtu.be/Sp8k2qF6ZBY

         

        Haben Sie Fragen, Anregungen, Ideen oder Projekte, die Sie gerne besprechen möchten? Dann nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf!

          Kontaktieren Sie Christof Sidler

          Protected by reCAPTCHA. The Google Privacy Policy and Terms of Service apply.

          In naher Zukunft wird KI zu unserem Alltag gehören. So werden selbstoptimierende Maschinen, Spracherkennung sowie diagnostizierende Medizingeräte uns täglich unterstützen. Die zugrunde liegenden Algorithmen sind extrem leistungsfähig aber auch leistungshungrig. Was steckt wirklich hinter der KI? Wie kann diese «at the edge», also eingebettet im Endgerät laufen, ohne Daten in der Cloud zu rechnen? In diesem Talk erklären David Gschwend und Florentin Marty, wie Ingenieure von SCS für Ihre Kunden erfolgreich KI in eingebettete Systeme packen.

          Dieser Vortrag wurde am 9. Juni 2020 im Rahmen der Embedded Computing Conference 2020 mit dem „Audience Choice Award“ ausgezeichnet.

          Haben Sie Fragen, Anregungen, Ideen oder Projekte, die Sie gerne besprechen möchten? Dann nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf!

            Kontaktieren Sie David Gschwend

            Protected by reCAPTCHA. The Google Privacy Policy and Terms of Service apply.

            Wir freuen uns, euch zu unserem nächsten Networking Anlass einzuladen: Am 7. April begrüssen wir Sandy Oppliger als Keynote Speakerin. Sie ist Quereinsteigerin in der Tech-Branche und war bis vor kurzem CEO von Bauknecht. Sie wird in ihrer Keynote «From Borneo to CEO» über ihren unkonventionellen Werdegang von der Reisenden zu einer aktiven und begeisterten Führungskraft in der Tech-Branche erzählen. Selbstverständlich freuen wir uns, wenn es wie die letzten Male viele Fragen und einen lebhaften Austausch gibt.

             

            Details findet ihr unter SCS Get together – Women in Engineering

             

            Der Event muss leider wegen den aktuellen Umständen abgesagt werden. Bei Interesse an ähnlichen Veranstaltungen, meldet euch über info@scs.ch an, damit wir euch Informationen zu weiteren Events schicken können.

             

            Herzliche Grüsse

            Supercomputing Sisters

             

            PS: Die Keynote ist in englischer Sprache.

            Dr. Erwin Thoma ist mit Herz und Seele Naturfreund, Waldexperte und Unternehmer. Durch seinen tiefen Blick in die Gesetzmässigkeiten der Natur hat er Erkenntnisse gewonnen, die in seinem Leben und seinem Unternehmen erfolgreich zum Tragen kommen.

            SCS beteiligt sich als Partnerfirma an den Informatiktagen 2020.
            In der Woche vom 23.3.2020 bis 27.3.2020 werden wir jeden Mittag einen „Brown Bag Lunch“ in unserer Aula veranstalten, mit einem 30min Referat zu einem spannenden und für die Öffentlichkeit verständlichen Thema.

            Melden Sie sich heute noch an zu einem der interessanten Vorträge!
            Anmeldung

            Programm

            12h00: Begrüssung

            12h30: Referat in der Aula, 30min

            13h00-13h30: Networking, je nach Interesse kurze Führungen durch die Firma

            Themen:

            Datum Thema Verantwortlich/Referat
            Mo, 23.3.2020 Blockchain: Die Hype-Technologie wird erwachsen
            Di, 24.3.2020 Data Analytics: Was uns die Welt noch zu erzählen hat…
            Mi, 25.3.2020 Wie die SBB ihre Infrastruktur und ihr Rollmaterial automatisch überwacht
            Do, 26.3.2020 Wie man den weltgrössten Schiffsmotor steuert
            Fr, 27.3.2020 Hochautomatisiertes Fahren: Roboter steuern unsere Autos

             

             

            „Ich hatte ein Angebot für meine bis dato Traumstelle, aber ich habe mich schlussendlich entschieden, diese Stelle nicht anzutreten“, meinte Dr. Béatrice Conde-Petit am SCS „Women in Engineering“ Event am 5. November 2019. Dafür ergriff sie anschliessend die Chance, bei Bühler Group als Food Science & Technology Expertin ein neues Labor aufzubauen.

            In ihrer Keynote erzählte Béatrice Conde-Petit von molekularen Mechanismen des Pizzateigs, der Verbesserung der Haltbarkeit von Lebensmitteln (z.B. Brot), von Lebensmittelsicherheit (z.B. Salmonellen bei Gewürzen) sowie zukünftiger Lebensmittelproduktion. Dabei gab sie Episoden aus ihrer Karriere zum Besten. Conde-Petit erzählte, dass sie von einer fachfremden Person nach ihrer Toolbox gefragt wurde. Da sie keine hatte, entwickelte sie ihre Toolbox und benutzte daraufhin in allen Projekten diese Toolbox, insbesondere State-Diagramme. Ausserdem bestand sie an der ETH darauf ihren Untersuchungsgegenstand „Pizzateig“ mit anderen Instrumenten analysieren zu dürfen. Es lohnt sich hartnäckig zu sein und Methoden aus verschiedenen Gebieten zu verknüpfen.

            Der Wechsel von der Hochschule und Forschung in die Privatwirtschaft sei für sie ein glücklicher Zufall gewesen. Sie war bereits vorher Consultant bei der Bühler Group und wurde – nachdem sie dem Ruf nach Wien als Professorin nicht folgte – angefragt, ob sie bei Bühler ein neues Labor aufbauen würde. Dieser Karriereschritt war eine neue Herausforderung, die sie mit Respekt aber auch Freude antrat.

            Die Bühler Group ist ein 1860 gegründetes Schweizer Unternehmen, das weltweit in der nachhaltigen Lebens- und Futtermittelindustrie, neuen Technologien und Mobilität tätig ist. Conde-Petit war als Food Safety Officer massgeblich im „Driver Seat“, neue Innovation in der Lebensmittelproduktion zu realisieren. Ein Beispiel ist eine neue Technologie zur Qualitätsprüfung von Gewürzen (z.B. Salmonellen). Heute ist sie Verantwortliche des „Future of Food Programs“. Aktuell verbrauchen wir weltweit 1.8 Planeten an Ressourcen. In den Industrieländern ist die Zahl sogar noch höher. 1/3 der weltweit verbrauchten Energie geht in die Lebensmittelproduktion und 70% des verbrauchten Wassers stammen aus der Landwirtschaft. Dazu gehen 1/3 der produzierten Lebensmittel in den Abfall. Daraus resultiert mittelfristig ein Nahrungsmangel auf unserem Planeten. Diesem können wir durch einen systematischen Wechsel des Menüplans entgegenwirken; zum Beispiel mit Insekten, Algen, kleineren Tierproteinmengen und dafür grösseren Pflanzenanteilen in unserem Menüplan. Um den Nahrungsmangel und die Lebensmittelhaltbarkeit zu lösen sei ausserdem die Fermentierung von Nahrungsmitteln vielversprechend.

            Béatrice Conde-Petit füllte die SCS Aula mit viel Energie und inspirierte die Teilnehmenden mit ihrer Erfahrung und mit dem spannenden Thema „Innovation für die Lebensmittelproduktion der Zukunft“ und gab gleichzeitig einen persönlichen Einblick  in ihren Werdegang. Sie ist eine Frau der Taten und fördert heute kontinuierlich Nachwuchs in ihrer Branche.

            Abschliessend brachte sie ein Zitat von Remo Largo: „Das Gras wächst nicht schneller, wenn man es zieht“. Wir müssen aber bereit sein, den Ball zu packen, wenn er auf uns zugeworfen wird, so wie sie die Stelle bei Bühler Group angenommen hatte.

            Nach einer angeregten Diskussionsrunde führten wir weitere inspirierende Gespräche bei einem Apéro.

            Wir freuen uns alle bereits auf den nächsten „SCS get together – Women in Engineering“ Anlass von SCS im Frühling 2020.

             
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