Diese Woche durften wir erfolgreich den ersten Tech-Event dieses Jahres durchführen. Joel Casutt, Florentin Marty und Patrick Wernli führten unsere rund 200 Gäste in die Vision des gezogenen Diagnosefahrzeug ein, wie das Zentrale System funktioniert, Daten sammelt, verarbeitet, aufbereitet und visualisiert, wie auch welche Sensoren verwendet werden und welche ersten Erkenntnisse bereits aus den Daten gezogen werden konnten.

Per 1.Juli 2018 hat die SCS ein neues Departement im Bereich Blockchain und Internet-Of-Things aus der Taufe gehoben. Alain Brenzikofer leitet die neu entstandene Gruppe als neuer Department Head. Wir gratulieren Alain Brenzikofer herzlich zur neuen Rolle und wünschen ihm viel Erfolg.

Distributed Ledger Technologien, Blockchain, Kryptowährungen, IoT: Die Begriffe sind in aller Munde und werden in verschiedenen Branchen zukunftsweisend sein. Alain Brenzikofer befasst sich seit Jahren mit diesen Technologien und ist ein profunder Kenner der Szene. Gerade im Energiebereich, aber auch im Rohstoffhandel, bei Herkunftsnachweisen oder in der Industrie ergeben sich heute interessante Anwendungen, welche sich bei SCS bereits in Entwicklung befinden: So ist SCS u.a. Partner im Projekt „Quartierstrom“ am Walensee, wo ein Blockchain-basierter Peer-to-Peer Energiemarkt entsteht.

 

 

In einem liberalisierten Markt können Kundinnen und Kunden ihren Energielieferanten frei wählen und wechseln. Deshalb müssen die Lieferantenwechsel zwischen den Verteilnetzbetreibern und den Energielieferanten koordiniert abgewickelt werden können. Die dazu nötigen Informationen müssen kostengünstig, automatisiert und sicher durch einen Datahub verarbeitet werden.

Die Entwicklung eines Datahubs für die Swisseldex AG (www.swisseldex.ch) hat die Firma Supercomputing Systems AG bei einer öffentlichen Ausschreibung gewonnen.

Der Datahub steht allen Marktakteuren diskriminierungsfrei zur Verfügung und basiert auf der Branchenempfehlung des Verbandes der schweizerischen Elektrizitätsunternehmen (VSE).

Die Swisseldex AG wurde von den fünf Schweizer Verteilnetzbetreibern AEW Energie AG, BKW Energie AG, Centralschweizerische Kraftwerke AG, ewz und St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG am 21. März 2018 gegründet. Sie decken zusammen ein Viertel der Messpunkte des schweizerischen Stromnetzes ab. Die Swisseldex AG steht weiteren Verteilnetzbetreibern offen.

 

 

Auch bei KI Projekten ist die Usability des User Interfaces ein Schlüssel zum Erfolg.

Bei der IBM Watson KI Plattform können PDF Dokumente für das Trainieren der Modelle benutzt werden. Dafür müssen grosse Dokumentenmengen manuell annotiert werden.

Das Annotieren ist eine aufwendige Arbeit. Ein geeignetes Werkzeug für diesen Arbeitsschritt zur Verfügung zu stellen, ist ein Erfolgsfaktor für IBM Watson.

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CCS Page Annotator
Der Page Annotator erlaubt einem User die verschiedenen Texttypen graphisch zu markieren. Dadurch können die Dokumentenmodelle trainiert werden.

Im Auftrag von IBM Research hat SCS ein Web-basiertes Werkzeug für diese Arbeit entwickelt.

Der SCS Usability Engineer hat das User Interface, basierend auf in Workshops erhobenen Anforderungen, entworfen. Dabei wurde speziell auf selbsterklärende und effiziente Abläufe geachtet. Studien bei IBM haben gezeigt, dass die Annotationsarbeit dank dem neuen UI mehr als 10 mal schneller erledigt werden kann.

CCS Table Annotator
Für Tabellen wurde eine zusätzliche Table Annotation Seite bereitgestellt.

Wir gratulieren der IBM Watson Gruppe um Peter Staar zur Präsentation an der SysML Konferenz in Stanford.

Peter W J Staar, Michele Dolfi, Christoph Auer, Costas Bekas. Corpus Conversion Service: A machine learning platform to ingest documents at scale. SysML 2018.

Themen: User Centered Design, HTML5, Sass/CSS, TypeScript, Angular, D3

 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass über 25% der in den Entwicklungsländern verkauften Medikamente und rund 50% der online bestellten Produkte gefälscht sind. Nach ihrer Schätzungen sterben allein in Afrika jedes Jahr über 100‘000 Menschen aufgrund gefälschter Medikamente. Als Reaktion auf diese Zahlen erlassen Regierungen auf der ganzen Welt schärfere Bestimmungen für Pharmaprodukte (Packaging, Siegel, Verifkation, etc.) und verpflichten die Branche, die Rückverfolgbarkeit von Produkten zu gewährleisten.

Für den Verpackungsmaschinenhersteller Gerhard Schubert GmbH ist es selbstverständlich, dass seine Anlagen die vollständige Rückverfolgbarkeit jedes Produktes in jeder verpackten Einheit, auf jeder Verpackungsebene (Bündel, Versandkarton, Palette) und entsprechend den jeweiligen Kunden-, nationalen und internationalen regulatorischen Anforderung sicherstellen. Dabei ist entscheidend, dass die Track and Trace Funktionalität, wie auch die Einbindung von ERP Lösungen keinen Einfluss auf Durchsatz und Performance der Produktionsstrasse hat, vom Kunden auf veränderte Anforderungen selber angepasst werden kann und ein vollständiger Audit-Trail vorhanden ist.

Dank der von SCS implementierten modularen Architektur können die unterschiedlichen regulatorischen Anforderungen bezüglich Kennzeichnung und Verifikation durch den Kunden konfiguriert oder selber erweitert werden. Zudem können ERP Systeme unterschiedlicher Hersteller einfach angebunden werden. Der eingebaute Audit-Trail gewährleistet die geforderten Aufzeichnungen aller relevanten Änderungen am System.

Verwendete Technologien: Microsoft .NET/C#, SQL-Server, WCF

Am dritten TechEvent diese Jahr haben Dr. med. Thomas Baumann und Dr. med. et phil. Stefan Essig uns gezeigt, wie Telemedizin Kinderärzte bei die Diagnosestellung von Hüftdysplasie unterstutzen kann.

SVUPP ist die Schweizerische Vereinigung für Ultraschall in der Pädiatrie. Dank dem neuen SVUPP Exchange Portal ist die Vision der Telemedizin für praktizierende Kinderärzte in der Schweiz rund um Ultraschalbilder zur Realität geworden. Die Digitalisierung des Bildaustausches ermöglicht es, schnell und einfach eine hohe Qualität bei Ultraschalluntersuchungen an Säuglingen zu erreichen.

 

 

Die ursprüngliche Idee für das SVUPP Exchange Portal kommt aus einem von der Schweiz geförderten Hilfsprojekt in der Mongolei, das seit 10 Jahren ein evidenzbasiertes Präventionsprogramm für Hüftdysplasie durchführt, einer häufigen Entwicklungsstörung bei Neugeborenen.

 

 

 

Verwendete Technologien: Angular, TypeScript, Microsoft .NET Core, Event Store, MongoDB, OAuth 2

SVUPP – Schweizerische Vereinigung für Ultraschall in der Pädiatrie
SMPOPP – SwissMongolian Pediatric Project

Blockchain Technologie wurde durch die Einführung der Kryptowährung Bitcoin in 2009 begründet. Seither wurden viele weitere interessante und teilweise revolutionäre Anwendungen jenseits der Crypto-Währung identifiziert und implementiert.

Am SwissICT Symposium am 13./14.November 2017 im KKL Luzern (https://www.swissict-symposium.ch/de/) wird Alain Brenzikofer in Blockchain-Technologie einführen, ausgesuchte Beispiele vorstellen und industrielle Anwendungen aufzeigen. Als Fallbeispiel wird eine von SCS entwickelte Blockchain-Applikation für den Vertrieb von Sensordaten per Prepay Abrechnung vorgestellt und live demonstriert.

 

Die Hamburger GLP Systems GmbH ist ein innovativer Spezialist im Bereich Informations- und Automationssysteme für klinische Laboratorien. GLP Systems hat mit einem neuen Ansatz die Probenförderung revolutioniert: Einer Carrera Bahn gleich werden Probegefässe einzeln mit intelligenten CARs auf einfachen Fahrspuren durch die Labor- und Kühlräume transportiert. Weltweit sind bereits eine Vielzahl solcher Systeme im Einsatz, so auch im Zentrum für Labormedizin am Inselspital Bern.

Bild 1: Der Pool leerer CARs ermöglicht eine effiziente automatische Befüllung auf der rechten Fahrspur. Im Tube Assessment Center (TAC), rechts hinten im Bild, werden die Probegefässe bei ihrer Durchfahrt mit dem rein optischen SCS Computer Vision System zuverlässig klassifiziert und treten im Anschluss ihren individuellen Weg durch das Labor an.
Quelle: Zentrum für Labormedizin – Inselspital Bern

Fehlerhafte Analyseaufträge werden dank der SCS Computer Vision Lösung vermieden: Die Probegefässe werden anhand ihrer Form und Farbe rein optisch klassifiziert. In der Praxis ist die weltweite Vielfalt der Gefässtypen eine Herausforderung, da sich ihre Merkmale oft nur geringfügig unterscheiden. Dank einer statistischen Auswertung können Gefässe trotz Variationen in den Produktionschargen zuverlässig erkannt werden. Verwechslungen werden vermieden, indem das System CARs mit unsicherer Klassifizierung automatisch ausschleust. In diesen zum Glück seltenen Fällen prüft der Mensch als zuverlässigste Instanz die Proben manuell nach und sorgt damit für die unerlässliche Sicherheit.

SCS Service Tool
Bild 2: Das SCS Service Tool ermöglicht als stand-alone Applikation eine detaillierte Zustandsanalyse. Dank Rapid Prototyping mit MATLAB war die agile Entwicklung kosteneffizient und schnell einsatzfähig.

Ein Servicetechniker kann dank des SCS Service Tools rasch Ursachen von Unsicherheiten aufdecken: Es analysiert und visualisiert Diagnosebilder zusammen mit weiteren Daten der TAC. Bei Bedarf können einfach neue Bildserien erstellt und damit der Daten-Pool für das Machine Learning kontinuierlich erweitert werden. Neue Gefässtypen lassen sich auf diese Weise einfach einlernen. Zudem können Variationen bekannter Gefässtypen immer besser verstanden und die Erkennungsrate so laufend optimiert werden.

Bild 3: Dank Schwarmintelligenz fahren die CARs autonom durch die verschiedenen Module (TAC, Zentrifugen, Kappen-Entferner, Analysegeräte,…). Das ermöglicht eine individuelle und damit kostengünstige Analyse der Blutproben ganz im Sinne der Industrie 4.0 Idee.
Quelle: Zentrum für Labormedizin – Inselspital Bern

Seit Ende Juni steht den Journalistinnen und Journalisten bei Schweizer Radio und Fernsehen SRF sowohl Video- als auch Audiomaterial im Archivsystem FARO zur Verfügung.

FARO ist ein Media-Archivsystem, welches kundenspezifisch von der SCS entwickelt wurde. Das System ist seit 2007 bei SRF produktiv im Einsatz und dient der Archivierung sämtlicher Eigenproduktionen von SRF. Im Zuge der Zusammenlegung von Radio und Fernsehen sollte FARO mit neuen Funktionalitäten zur Archivierung von Radio-Wort-Beiträgen ausgestattet werden.

Die Erweiterungen wurden nun erfolgreich in Betrieb genommen. Damit ist der Weg frei für die Verwaltung von Audiodaten in FARO. Während der nächsten zwölf Monate werden die Beiträge aus dem bestehenden Radioarchivsystem sukzessive ins FARO migriert. Die Migration läuft automatisch und parallel zur täglichen Arbeit mit FARO.

Kennzahlen

  • Schweizer Radio und Fernsehen archiviert Radiosendungen seit 1933 und Fernsehsendungen seit 1954. Die Archivierung des Radioprogramms war bis 2006 sehr selektiv, beim Fernsehen wurden bis 1990 nur die Beiträge und nicht die integralen Sendungen achiviert.
  • In FARO sind derzeit über 840‘000 Videobeiträge zu finden. Mit der Integration des Radioarchivs sind rund 880‘000 Audiobeiträge hinzugekommen.
  • Mit der Erweiterung von FARO um das Radio-Wortarchiv kommen rund 800 neue BenutzerInnen hinzu. Damit wird FARO bei SRF von rund 2‘500 BenutzerInnen verwendet.
  • Die Summe der zu integrierenden Audiodateien ist rund 96 Terabytes. Jährlich kommen 10 TB an aktuellem Radio-Wort-Audios hinzu. Zusätzlich werden in den nächsten Jahren bis zu 100 TB Audiofiles impotiert aus Digitalisierungsprojekten.

Beitrag SCS

  • Bedarfsanalyse zusammen mit den SRF Mitarbeitenden
  • Spezifikation und Realisierung der Erweiterungen am Archivsystem FARO
  • Integration von 3rd Party Komponenten

Grafik

Der neue Media-Player mit Hüllkurvenansicht und Audio-Pegel ist ein wichtiger Bestandteil der umgesetzten Erweiterungen zur Verwaltung der Radio-Beiträge.

Die TPG und SCS haben per Anfang 2014 eine Kollaboration zur Ertüchtigung der 500 Ticketautomaten gestartet. Mit dem Ziel, eine neue Verkaufssoftware zu entwickeln und gewisse Komponenten der Verkaufssysteme zu erneuern.

Bereits sechs Monate nach Projektstart hat der erste Prototyp beim Genfer Hauptbahnhof Cornavin Billete verkauft. Vier Monate später, im Dezember 2014, war das Rollout von 100 Automaten abgeschlossen.

Die Modifikationen haben es der TPG ermöglicht, die Dauer des Verkaufsvorgangs und die Wartung zu halbieren. Die Verfügbarkeit der Ticketautomaten hat sich massiv verbessert und liegt heute über 99%.

In der nächsten Etappe der Zusammenarbeit werden die Solar-Automaten überarbeitet.

Pressemitteilung TPG
Pressemitteilung TPG (PDF)


C’est avec succès que SCS a complété le projet de re-engineering des distributeurs automatiques de titres de transport (DATT) pour les transports publics genevois (TPG).

Les TPG et SCS ont en étroite collaboration depuis début 2014 effectué un travail d’engineering et de remise à niveau des 500 DATT des TPG. Pour ce faire, un nouveau logiciel de vente a été développé et plusieurs composants internes des automates ont été remplacés.

Déjà six mois après le début du projet, un premier prototype vendait avec succès des tickets de transport à la gare de Cornavin. Quatre mois plus tard, fin 2014, le roll-out avait été effectué sur 100 DATT.

Ces changements ont permis aux TPG de réduire de moitié le temps de vente d’un titre de transport et accélèrent de façon significative les opérations de maintenance sur les automates. De plus, le taux de disponibilité des DATT s’est considérablement amélioré depuis l’installation du nouveau système et surpasse les 99%.

La prochaine étape de la collaboration entre SCS et TPG est la mise à jours des DATT solaires.

Communiqué de presse TPG
Communiqué de presse (PDF)