Der SCS Denkanstoss vom 23.11.2017 zum Thema „Bruttonationalglück – auch eine Vision für die Schweiz?“ mit Dr. Ha Vinh Tho ist auf grosses Interesse gestossen und hat zu vielen spannenden Diskussionen geführt. Denjenigen, die den Vortrag nochmals sehen möchten oder nicht teilnehmen konnten, möchten wir dies mit dieser Videoaufzeichnung ermöglichen:

Wir bedanken uns herzlich für die anregenden Gespräche und wünschen viel Erfolg beim Umsetzen der Ideen.

Niko Paech, Dozent an der Universität Siegen, führte uns in seinem hoch spannenden Referat in das Dilemma zwischen Wachstumszwang und Wachstumsgrenzen ein. Aus seiner Sicht ist dem Klimawandel und den durch Physik und Ökologie gegebenen natürlichen Grenzen nicht mit einer Energiewende durch „grünes Wachstum“ beizukommen. Es braucht zusätzlich eine Rückbesinnung auf ein genügsames Leben.

Als Lösungsansatz schlägt Niko Paech vor, dass wir uns zu selbstwirksamen Prosumenten entwickeln, die Dinge wieder vermehrt selber produzieren (z.B. Gemeinschaftsgärten, Möbel), Dinge vermehrt gemeinschaftlich nutzen (z.B. Auto, Rasenmäher) sowie Dinge länger gebrauchen (z.B. Kleider, Haushaltgeräte reparieren). Dies gilt nicht nur für uns als Individuen, sondern auch für die Unternehmen. Was, wenn vermehrt auf Reparatur, Umnutzung und Modernisierung gesetzt würde statt ausschliesslich auf Neubeschaffung?

ganzer Denkanstoss