Die Philosophin Dr. Natalie Knapp denkt vor dem Hintergrund der enormen Beschleunigung von Veränderungsprozessen, denen wir heute ausgesetzt sind, über Sinn und Bedeutung einer natürlichen menschlichen Reaktion darauf nach: dem Gefühl der Unsicherheit.
Ein ermutigender und beflügelnder Vortrag über den Wert der Unsicherheit. (Anschliessend werden Sie nicht mehr darauf verzichten wollen.)

Freuen sie sich auf eine spannende Begegnung am Donnerstag 12. September.

Weitere Informationen: Einladung

Digitalisierung – Tor zu einem neuen Zeitalter

Der Raum war voll und heiss, als Prof. Dr. Dirk Helbing auf die Herausforderungen und Potenziale der digitalen Entwicklung einging.  Es wurde klar, dass es an uns liegt, die Verantwortung dafür mitzutragen, dass die technologischen Möglichkeiten zugunsten eines menschenwürdigen, nachhaltigen Lebens auf unserem Planeten genutzt werden. Die Würde des Menschen stellte Herr Helbing zuoberst. Sie soll, wie in der Verfassung mit Ewigkeitsrecht verankert, unantastbar bleiben.

Vor prall gefülltem Saal legte Prof. Dr. Remo Largo dar, was er in seiner langjährigen Tätigkeit als Kinderarzt und Forscher über die Natur und die Grundbedürfnisse des Menschen gelernt hat. Das Publikum reagierte mit engagierten Fragen, die er ausführlich und teilweise provokant beantwortete.
Video-Aufzeichnung des Vortrages inkl. Fragerunde

Der SCS Denkanstoss vom 23.11.2017 zum Thema „Bruttonationalglück – auch eine Vision für die Schweiz?“ mit Dr. Ha Vinh Tho ist auf grosses Interesse gestossen und hat zu vielen spannenden Diskussionen geführt. Denjenigen, die den Vortrag nochmals sehen möchten oder nicht teilnehmen konnten, möchten wir dies mit dieser Videoaufzeichnung ermöglichen:

Wir bedanken uns herzlich für die anregenden Gespräche und wünschen viel Erfolg beim Umsetzen der Ideen.

Niko Paech, Dozent an der Universität Siegen, führte uns in seinem hoch spannenden Referat in das Dilemma zwischen Wachstumszwang und Wachstumsgrenzen ein. Aus seiner Sicht ist dem Klimawandel und den durch Physik und Ökologie gegebenen natürlichen Grenzen nicht mit einer Energiewende durch „grünes Wachstum“ beizukommen. Es braucht zusätzlich eine Rückbesinnung auf ein genügsames Leben.

Als Lösungsansatz schlägt Niko Paech vor, dass wir uns zu selbstwirksamen Prosumenten entwickeln, die Dinge wieder vermehrt selber produzieren (z.B. Gemeinschaftsgärten, Möbel), Dinge vermehrt gemeinschaftlich nutzen (z.B. Auto, Rasenmäher) sowie Dinge länger gebrauchen (z.B. Kleider, Haushaltgeräte reparieren). Dies gilt nicht nur für uns als Individuen, sondern auch für die Unternehmen. Was, wenn vermehrt auf Reparatur, Umnutzung und Modernisierung gesetzt würde statt ausschliesslich auf Neubeschaffung?

ganzer Denkanstoss

Der erste SCS Denkanstoss dieses Jahres vom Mittwoch, 6. Juli stiess mit über 200 Gästen auf starkes Interesse. Das brisante Thema „Der globale Kampf um Erdöl und Erdgas: Warum wir die Energiewende brauchen“ wurde vom Historiker Dr. Daniele Ganser schonungslos und mit hoher Fachkompetenz beleuchtet. Er mutete dem Publikum seine sorgfältig recherierten Thesen ungeschönt zu – verdankenswerterweise auch mit einer Portion Humor – und löste damit eine äusserst engagierte Diskussion aus, die bei der Fragerunde begann und während des anschliessenden Apéros noch lange weitergeführt wurde.

Buch zum Thema:
„Europa im Erdölrausch“, Dr. Daniele Ganser, Orell Füssli Verlag

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SCS Denkanstoss
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SCS Denkanstoss
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SCS Denkanstoss

Die zwei Journalistinnen Annette Jensen und Ute Scheub berichteten von Projekten und Initiativen weltweit, die mit wirtschaftlich, ökologisch und sozial enkeltauglichen Arbeits- und Lebensformen experimentieren. Während des anschliessenden Apéros wurde intensiv diskutiert.

Impressionen:

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Informationen zum Buch „Glücksökonomie“ von Annette Jensen und Ute Scheub sowie ihren Aktionsplan zur Förderung des guten Lebens finden Sie online.

Das Referat steht in gefilmter Fassung zur Verfügung: