Decentralized Systems

Das Vertrauen in zentralisierte Lösungen wird heute aus verschiedenen Gründen immer mehr infrage gestellt. Zum Einen sind solche Systeme durch Hacker angreifbar oder durch den Betreiber manipulierbar. Zum Anderen zwingen solche Lösungen die Benutzer oft, dem Betreiber mehr persönliche Daten preiszugeben, als für die Anwendung zwingend nötig wäre.

Die heute omnipräsenten vernetzen Endgeräte werden zunehmend zum Internet-Of-Things (IoT). Neben allen Vorteilen, die IoT mit sich bringt, muss der Sicherheit und dieser Lösungen und der Vertraulichkeit der Daten besonderes Augenmerk geschenkt werden.

Dezentrale Systeme basieren auf P2P Netzwerken. Seit der Erfindung von Bitcoin und der Blockchain im 2009 entstanden viele neuartige Plattformen, die es ermöglichen, in einem P2P Netzwerk Konsens über den Inhalt einer Datenbank zu erreichen. Kryptowährungen sind lediglich der erste Anwendungsfall.

Neue kryptographische Methoden ermöglichen es zudem, sensitive Daten vertraulich zu behandeln, indem der Gegenpartei lediglich die minimal notwendige Information offenbart wird. So kann ein Getränkeautomat prüfen, ob eine Person älter als 16 Jahr alt ist, ohne deren Identität oder das exakte Geburtsdatum preiszugeben. Seit der Erfindung von Zcash in 2016 ist es möglich, sogenannte Zero Knowledge Proofs in der Praxis einzusetzen.

Supercomputing Systems ist seit mehreren Jahren aktiv im Gebiet Blockchain, IoT und Kryptographie. Insbesondere im Energiebereich wurden Konzepte und Demonstratoren entwickelt.

    Auch an der Umsetzung des ersten P2P Energiemarktes in der Schweiz, dem Projekt "Quartierstrom", ist SCS beteiligt und verbindet Domänenwissen im Energiebereich mit Blockchain Technologie Knowhow.

    Spezialitäten

    • Blockchain
    • Privacy
    • Cryptography
    • IoT
    • Embedded Systems
    • Optimal Control