Ausgangslage
Elektroautos können mit bis zu 22 kW laden. In einem typischen Mehrfamilienhaus steht jedoch nur ein begrenzter Teil der Anschlussleistung für die Ladeinfrastruktur zur Verfügung. Bereits wenige gleichzeitig ladende Fahrzeuge können diese Reserve ausschöpfen. Statt den Hausanschluss teuer auszubauen, verteilt ein Lademanagement die verfügbare Leistung dynamisch auf die Fahrzeuge. Da in Parkanlagen häufig Ladestationen verschiedener Hersteller eingesetzt werden, braucht es dafür eine offene und herstellerunabhängige Lösung.

Der Beitrag von SCS
SCS entwickelte zusammen mit EKZ die Software für ein lokales Edge Device, das Ladestationen über OCPP steuert und die verfügbare Ladeleistung dynamisch auf die angeschlossenen Fahrzeuge verteilt.
Ergebnis
Mit dem herstellerunabhängigen Lademanagement kann EKZ die vorhandene Anschlussleistung effizient für eine wachsende Zahl von Ladestationen nutzen. Das lokale Edge Device überwacht Ladestationen und Hausanschlusszähler und passt die verfügbare Ladeleistung dynamisch an. Bis Mitte 2025 war das EKZ-Lademanagement in über 1’600 Parkanlagen mit rund 60’000 Parkplätzen installiert. Bei diesen Installationen war keine Erweiterung des Hausanschlusses erforderlich.
über 1’600
Parkanlagen mit EKZ-Lademanagement bis Mitte 2025.
rund 60’000
Parkplätze in den ausgestatteten Anlagen.
keine Erweiterung
des Hausanschlusses bei den dokumentierten Installationen.




