Ausgangslage
Industrie- und Infrastruktursysteme bleiben häufig wesentlich länger im Einsatz als einzelne elektronische Komponenten. Wird ein Bauteil abgekündigt oder technisch überholt, steht deshalb oft die Frage im Raum, ob das gesamte System ersetzt werden muss. Eine komplette Neubeschaffung verursacht hohe Investitionen, obwohl grosse Teile der bestehenden Hardware weiterhin funktionstüchtig sind. Geschlossene Systeme können zusätzlich dazu führen, dass Betreiber bei Erweiterungen und Ersatzteilen dauerhaft an einen einzelnen Anbieter gebunden bleiben.

Der Beitrag von SCS
SCS modernisiert gezielt jene Komponenten, die technisch überholt oder nicht mehr wirtschaftlich betreibbar sind. Wo sinnvoll, öffnet SCS gleichzeitig Software und Schnittstellen, damit bestehende Systeme leichter weiterentwickelt und mit neuen Funktionen ergänzt werden können.

Ergebnis
2009 setzte SCS für den öffentlichen Verkehr im Kanton Zug das erste Retrofit-Projekt dieser Art um. Statt neue Ticketautomaten zu beschaffen, wurde die bestehende Infrastruktur modernisiert. Aus diesem Pionierprojekt entstanden zahlreiche weitere Retrofit-Projekte und eine spezialisierte Expertengruppe bei SCS. Heute reichen die Schweizer Referenzen von ZVB in Zug über vbl in Luzern bis zu tpg in Genf. Der Retrofit-Ansatz ermöglicht es, bestehende Anlagen wirtschaftlich weiterzuverwenden, Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten zu reduzieren und neue Funktionen auf bestehender Infrastruktur umzusetzen.
seit 2009
Retrofit-Projekte von SCS, ausgehend vom Pionierprojekt im öffentlichen Verkehr.
3 Verkehrsbetriebe
Referenzen in der Schweiz: tpg, vbl und ZVB.
2018, 2020 & 2023
Swiss Dinno Award sowie zwei Solar Impulse Efficient Solution Labels.




